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Russen wenig an Rentenreform interessiert

Di, 28 Jan 2014 Politik & Gesellschaft


Russen wenig an Rentenreform interessiert
Eine soziologische Umfrage hat ergeben, dass 40 Prozent aller Russen nicht an der Rentenreform interessiert sind.
 
Die Mehrzahl der Russen ist nun zwischenzeitlich schon davon überzeugt, dass die Einzahlung von Beiträgen in den Rentenfond notwendig ist. Dies brachten 66 Prozent der Befragten zum Ausdruck.
 
60 Prozent der Befragten verfolgen die Veränderungen im Allgemeinen, 43 Prozent beschäftigen sich ab und zu mit diesem Thema und nur 17 Prozent der Befragten verfolgen aufmerksam die Entwicklungen im russischen Rentensystem. 39 Prozent der Befragten gaben zu, dass sie dieses Thema überhaupt nicht interessiert. Dies betrifft im wesentlichen die jüngeren Leute. 68 Prozent der russischen Bürger in der Altersgruppe von 35 – 44 Jahren und 73 Prozent in der Altersgruppe 45 – 59 Jahren verfolgen die Entwicklungen im Rentensystem öfter als die Jüngeren. Aber auch Befragte mit einem hohen Einkommen sind an der Rentenentwicklung interessiert (71 Prozent).
 
48 Prozent sind der Meinung, dass es die Pflicht des Staates ist sich um eine möglichst hohe Rente seiner Bürger zu kümmern und hierfür bestimmte Finanzsysteme zu entwickeln.
 
18 Prozent sind der Meinung, dass die Rente ausschließlich eine Angelegenheit von Arbeitgeber und Arbeitnehmer ist und sie selber entscheiden, wie, was und wieviel in den Rentenfond einbezahlt wird. 24 Prozent sind überhaupt der Meinung, dass die Einzahlung in den Rentenfond eine freiwillige Sache sein sollte.
Anlass für die Umfrage war eine im Dezember durch die Staatsduma in dritter Lesung angenommene Gesetzesänderung für eine Rentenreform in Russland. Diese neuen Regelungen für die Berechnung der Rentenansprüche treten am 1. Januar kommenden Jahres in Kraft.
 
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Föderales, Soziales, Umfrage

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