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Russische Armee gesundet und die Wehrpflichtigen auch

Fr, 03 Apr 2015 Politik & Gesellschaft


Russische Armee gesundet und die Wehrpflichtigen auch

In Kaliningrad werden nur noch 10 – 12 Prozent der Wehrpflichtigen aufgrund ihres Gesundheitszustandes ausgemustert. In den letzten Jahren gibt es zum Gesundheitszustand der jungen Wehrpflichten eine positive Tendenz, so dass die Zahl der Ausmusterungen sinkt.

Mit diesen Informationen trat der Leiter der Kaliningrader Militärkommandantur Wladimir Lifer im Verlaufe einer Pressekonferenz an die Öffentlichkeit.

Interessant hierbei ist noch der Fakt, dass viele der jungen Wehrpflichtigen, die aus gesundheitlichen Gründen nicht zum Wehrdienst zugelassen werden, gegen diesen Beschluss Beschwerde einlegen. Für die jungen Männer ist der Wehrdienst wichtig für die weitere berufliche Tätigkeit.

Der Vertreter des Kaliningrader Militärs informierte, dass die gültige Gesetzgebung vorsieht, dass ein Wehrpflichtiger, der bis zu seinem 27. Lebensjahr nicht seiner Wehrpflicht nachgekommen ist und dafür keine anerkannten Gründe vorbringen kann, keine Arbeit in staatlichen Organen aufnehmen kann. Aber viele planen eine weitere Arbeit im Staatsdienst und wollen somit unbedingt dienen. Deshalb bitten viele darum, die gesundheitliche Einschätzung zu ändern und zum Wehrdienst zugelassen zu werden.

Bürger, die bis zum 27. Lebensjahr keinen Wehrdienst geleistet haben, erhalten auch keinen Wehrdienstausweis mehr, sondern nur ein spezielles Dokument. Aber bei jeder Arbeitsaufnahme muss u.a. der Wehrdienstausweis oder das genannte spezielle Dokument des Wehramtes vorgelegt werden. Ohne diese Dokumente darf keine Einstellung vorgenommen werden. Somit hat der Staat noch zusätzlich die Möglichkeit, „Fahnenflüchtlinge“ zu belangen, wenn diese im Wehrkommando erscheinen, um die entsprechenden Dokumente zu beantragen.

Im Rahmen der Frühjahrsmusterung werden rund 3.000 Wehrpflichtige der Med-Kommission vorgestellt. 500 davon verbleiben zum Dienst in der Ostseeflotte. 40 Prozent aller Wehrpflichtigen erhalten eine Rückstellung vom Wehrdienst im Zusammenhang mit ihrer Ausbildung oder Studium.

Aus der jetzigen Anzahl der Wehrpflichtigen werden drei Wehrpflichtige in die Präsidentengarde versetzt – ein Dienst mit hohem Prestige und sehr starken Anforderungen an die Persönlichkeit des Soldaten, seinem Bildungsstand und seiner körperlichen Verfassung.

Der Leiter des Wehrkommandos betonte weiterhin, dass das Prestige der russischen Armee in den letzten Jahren stark gewachsen ist. Das gibt den Militärbehörden auch die Möglichkeit aus den Wehrpflichtigen die auszuwählen, die diesem Prestige entsprechen und entsprechen wollen.

In der vergangenen Einberufungsperiode wurde 50 Wehrpflichtigen der Dienst in der Armee versagt. Die Armee legt nun keinen Wert mehr auf die Menge sondern auf die Qualität der Bewerber/Wehrpflichtigen.

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