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Russische Staatsduma lehnt Umbenennung von Wolgograd ab

Fr, 27 Feb 2015 Politik & Gesellschaft


Russische Staatsduma lehnt Umbenennung von Wolgograd ab

Die russische Staatsduma hat einen Antrag der Fraktion der Kommunisten vom 12. Februar zur Umbenennung der Stadt Wolgograd in Stalingrad abgelehnt.

Außer der Umbenennung der Stadt Wolgograd, hatte die Fraktion der Kommunisten auch vorgeschlagen eine zentrale Straße oder einen zentralen Platz in Moskau zu Ehren Stalins umzubenennen und dort auch ein Denkmal des Generalissimus aufzustellen.

„Das Recht eine Umbenennung zu initiieren hat ausschließlich die Gebietsduma des Gebietes Wolgograd. Die Umbenennung von Straßen und Plätzen und das Aufstellen von Denkmälern in Moskau fällt in die Kompetenz der Verantwortlichen der Stadt Moskau“, - so der Stellvertreter des Duma-Ausschusses für föderalen Aufbau und örtliche Selbstverwaltung Viktor Kasakow.

Im vergangenen Jahr hatte der russische Präsident Putin ausgeschlossen, das Wolgograd nach Durchführung eines Referendums die alte historische Bezeichnung zurück erhält. Mit einer derartigen Bitte hatte sich damals ein russischer Kriegsveteran an den Präsidenten gewandt.

Im Jahre 2013 entschieden die Abgeordneten der Wolgograder Stadt-Duma die Bezeichnung „Heldenstadt Stalingrad“ an Feiertagen zu nutzen.

In der ersturkundlichen Erwähnung wurde die Stadt im Jahre 1589 als Zarizyn bezeichnet. 1925 wurde die Stadt in Stalingrad umbenannt, da Stalin während des Bürgerkrieges in dieser Stadt die Verteidigung geleitet hatte. 1961 im Rahmen des Kampfes gegen den Personenkult erhielt die Stadt den neuen Namen „Wolgograd“.

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