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Russischer Ex-Vizepremier international zur Fahndung ausgeschrieben

Mi, 17 Feb 2016 Politik & Gesellschaft


Russischer Ex-Vizepremier international zur Fahndung ausgeschrieben

Der ehemalige Vizepremier der russischen Regierung Alfred Koch ist international zur Fahndung ausgeschrieben wurden. Ein Haftbefehl wurde erlassen.

Er wird durch die russischen Untersuchungsorgane des Schmuggels beschuldigt.

Alfred Koch hält sich gegenwärtig im Ausland auf und wird des Schmuggels von Kulturgütern beschuldigt. Die Untersuchungen laufen seit dem Jahre 2014. Sein Anwalt informierte, dass es um den Versuch des Schmuggels geht. Geschmuggelt werden sollte das Bild eines unbekannten Künstlers.

„Mein Klient wusste, dass es sich um die Fälschung eines Bildes des bekannten Künstlers Isaak Brodski handelt, wusste aber nicht, dass auch diese Fälschung wertvoll ist, insbesondere wertvoll als Kulturerbe für Russland“, - so der Anwalt.

Der Schriftsteller und Geschäftsmann Alfred Koch war 1996-1997 Vorsitzender der Staatskommission für Eigentum der RF. Ab 1997 war er Stellvertretender Vorsitzender der russischen Regierung. Sein Rücktritt stand im Zusammenhang mit Anschuldigungen zum Missbrauch seiner Dienststellung. Im Jahre 1999 wurde das Verfahren im Rahmen einer Amnestie eingestellt.

Die strafrechtliche Verantwortung im Zusammenhang mit dem Schmuggel verjährte im Dezember 2011. Aber durch die russischen Untersuchungsbehörden wurden zwei neue Fälle aufgedeckt. Bei einer Verurteilung drohen Koch 12 Jahre Freiheitsentzug und eine Strafe in Höhe von einer Million Rubel.

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