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Russischer Präsident durch russischen Verteidigungsminister entführt

So, 02 Dez 2018 Politik & Gesellschaft


Russischer Präsident durch russischen Verteidigungsminister entführt
Begleittext zur Videoinformation
Der hier veröffentlichte Text ist der gesprochene Begleittext zum Video und entspricht der Qualität eines Manuskripts. Am Ende des Textes finden Sie den eigentlichen Beitrag in Form einer Videoinformation. Nur der Manuskripttext enthält nicht alle angebotenen Informationen, denn im Videobeitrag gibt es zusätzliche eingeblendete Text-, Grafik- und Fotoinformationen.

 

STOP! Falls einige schon zu jubeln beginnen.       

Der russische Präsident Putin befindet sich in Argentinien, um am G20-Gipfel teilzunehmen. Es gibt eine Abschlusskonferenz und ein Journalist stellt Wladimir Wladimirowitsch eine Frage. Ich hätte jetzt z.B. die Frage erwartet: „Herr Präsident, was würden Sie tun, wenn Ihr Flugzeug in der Luft einen schweren technischen Fehler anzeigt und Sie zum Ausgangsflugplatz zurückkehren müssten?“

Aber der Journalist erzählt dem russischen Präsidenten die Geschichte, dass ein russischer Verteidigungsminister einen Militärputsch organisiert und den russischen Präsidenten „Sacharin“ auf einer russischen Militärbasis irgendwo hinter dem Polarkreis festsetzt. Gerettet wird der russische Präsident „Sacharin“ durch ein amerikanisches Atom-U-Boot.

„Auf einer unserer Basen?“ – fragte Putin nach.

„Ein unwahrscheinliches Szenarium. Phantastisch. Zwei kleine Kutter, die die USA der Ukraine geschenkt haben, konnten die Kertscher Meerenge nicht passieren und Sie meinen, dass ein amerikanisches Atom-U-Boot es schafft, in eine russische Militärbasis einzulaufen? Das ist ein schlechter Film – scherzte Präsident Putin.

Es handelt sich um reale Szenen aus dem amerikanischen Film „Hunter Killer“. Dieser Film sollte auch in russischen Kinos gezeigt werden, erhielt allerdings vom Kulturministerium keine Lizenz.

Ebenfalls wurden die Filme „Der Tod Stalins“ und „Gestohlene Schätze Europas“ für Aufführungen in russischen Kinos nicht zugelassen.

Im September 2018 initiierte das russische Kulturministerium eine Korrektur der geltenden Gesetzgebung zum Anteil von ausländischen Filmen, die in russischen Kinos gezeigt werden dürfen. Jetzt darf dieser Anteil 35 Prozent nicht übersteigen.

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Präsident

   Kommentare ( 2 )

Frank Werner Veröffentlicht: 2. Dezember 2018 15:43:52

Wirklich SEHR gefährliche Fime. Davor muß das russische Volk geschützt werden! Richtig so! Und das Stalins Tod verboten wurde, liegt sicher nur an der falschen Kategorisierung. Ich hätte ihn eher in Dokumentarspiel eingeordnet.

Uwe Erich Niemeier Veröffentlicht: 2. Dezember 2018 15:55:05

... im Gegenzug hat nun die britische Armee ihren Angehörigen verboten, mit russischen Journalisten zu sprechen (Kategorie: lächerliche Randbemerkung).

Радебергер Radeberger Veröffentlicht: 2. Dezember 2018 22:25:54

" ... verboten, mit russischen Journalisten zu sprechen."

Das ist auch vollkommen richtig, was die Tommys machen. Man weiß ja nie. Es könnten doch als Journalisten verkleidete russische Sabogenten sein, die in der linken Manteltasche Nowitschok haben.
Deswegen treten die Russen doch immer als Pärchen auf, weil der zweite der Arzt mit dem Gegenmittel ist.
Ich kann mich erinnern, in dieser Kategorie der US-Heros in Rußland gibt es noch Klassiker aus Hollywood. Wenn man keine realen erfolge vorzuweisen hat, dann macht man es in Hollywood, so wie in den Siegesfilmen in Vietnam, wo der Krieg als siegreich für die USA in den Köpfen verankert wurde.

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