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Russischer Sicherheitsdienst FSB hält eigene Reihen sauber

Mo, 13 Mai 2019 Politik & Gesellschaft


Russischer Sicherheitsdienst FSB hält eigene Reihen sauber
Begleittext zur Videoinformation
Der hier veröffentlichte Text ist der gesprochene Begleittext zum Video und entspricht der Qualität eines Manuskripts. Am Ende des Textes finden Sie den eigentlichen Beitrag in Form einer Videoinformation. Nur der Manuskripttext enthält nicht alle angebotenen Informationen, denn im Videobeitrag gibt es zusätzliche eingeblendete Text-, Grafik- und Fotoinformationen.

 

 

Es gibt keine „Unberührbaren“ hatte der russische Präsident Putin vor einigen Jahren, im Rahmen von Äußerungen zur Korruptionsbekämpfung, erklärt. Dies trifft auch oder gerade, auf den russischen Sicherheitsdienst zu, der vielseitige Schritte unternimmt, um seine Reihen sauber zu halten.

Die Mitarbeiter des russischen Sicherheitsdienstes FSB erhalten in verschiedensten Ausbildungseinrichtungen eine solide Ausbildung. Und sie erhalten auch Kenntnisse über Ermittlungsmethoden. Warum doch immer wieder einzelne, sogar hochgestellte, erfahrene Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes versuchen, ihre eigenen Kollegen auszutricksen, bleibt wohl das Geheimnis dieser FSB-ler.

So berichtet das Informationsportal „Lenta.ru“, das der ehemalige Stellvertretende Leiter der Verwaltung für Kapitalbauten des FSB, Oberst Anatoli Naumow, der Korruption beschuldigt wird.

Ausgangspunkt waren Aussagen von zwei, bereits verhafteten Bauunternehmern, die für FSB-Mitarbeiter Wohnungen in Sotchi bauen sollten und sich über verschiedene Mechanismen persönlich bereicherten und FSB-Mitarbeiter, allerdings in ihrer Eigenschaft als Privatperson, betrogen hatten. Nach der Verhaftung und den darauf folgenden Verhören, gaben diese zwei Verhafteten zu Protokoll, dass sie den o.g. Oberst mit sieben Millionen Rubel geschmiert hatten, damit dieser die Manipulationen der Bauverantwortlichen deckt.

Die Bauverträge, im Gesamtwert von 1,2 Milliarden Rubel, wurden in den Jahren 2011-2012 unterzeichnet. Erfüllt wurden diese nur zu einem Teil. Die beiden Bauunternehmer sollen sich mit 400 Mio. Rubel bereichert haben. Beide sind in der Zwischenzeit bereits zu vier Jahren Freiheitsentzug verurteilt worden.

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