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Russland droht mit einseitiger Visafreiheit

Mi, 18 Sep 2013 Politik & Gesellschaft


Russland droht mit einseitiger Visafreiheit

Russland scheint nun ernst zu machen und "droht" mit einseitiger Visafreiheit. Die Europäische Union, mit dem einflussreichen Mitgliedsland Deutschland, klärt weiterhin technische Probleme.

Im Kabinett der Minister liegt ein konkreter Gesetzentwurf für die Einführung einer 72-stündigen Visafreiheit für ausländische Touristen vor. Im Gegensatz zu früheren Meldungen über das sogenannte 72-Stunden-Regime, soll dieses Gesetz nun grundsätzlich für alle Touristen zutreffen und nicht nur für Transittouristen.

Dieses 72-Stunden-Regime wird durch Russland bereits seit einiger Zeit in St. Petersburg erfolgreich angewandt. Die Erfahrungswerte, insbesondere wohl aber auch die wirtschaftlichen Effekte für die Tourismusindustrie in St. Petersburg, begonnen bei Hotels, über Restaurants, Museen, Theater und die Souvenirindustrie waren wohl so überzeugend, dass man nun in ganz Russland dieses Geld verdienen möchte. Für welche Länder diese 72-Stunden-Visafreiheit zutrifft, wird in einer gesonderten Anlage festgelegt.

Anm. UN: Wenn die russischen "technischen" Möglichkeiten ausreichen, werden vermutlich auch die Länder der Europäischen Union dazugehören können. Allerdings ergibt sich damit sofort ein weiteres Problem. Die Russen verdienen nun zukünftig viel Geld mit ausländischen Touristen und es steht die Frage, wo die ausgabefreudigen Russen denn dieses Geld wieder ausgeben können? Nun, vermutlich dort, wo es am schnellsten geht: In Ländern mit Visafreiheit.

Uwe Niemeier unter Verwendung von http://rugrad.eu/news/620103/

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Föderales, Gesetz, Tourismus, Visa

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