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Russland reagiert auf neue Atomwaffen in Deutschland mit Iskander in Kaliningrad

Do, 24 Sep 2015 Politik & Gesellschaft


Russland reagiert auf neue Atomwaffen in Deutschland mit Iskander in Kaliningrad

Russland wird Gegenmaßnahmen ergreifen für den Fall, dass die USA neue Atombewaffnung in Deutschland stationieren. Dies erklärte Dmitri Peskow, Pressesprecher des russischen Präsidenten.

Sollten die USA ihre Pläne zur Stationierung von neuen taktischen Atombomben in Deutschland umsetzen, so wird Russland entsprechende Antwortschritte unternehmen. Die Stationierung dieser neuen Atomwaffen kann zu einer Störung des strategischen Kräftegleichgewichtes in Europa führen und deshalb ist es völlig klar, dass Russland entsprechende Gegenschritte unternimmt um das Gleichgewicht wieder herzustellen. Dies wird wohl auch zu einer weiteren Anspannung der Situation in Europa führen.

In Russland hat man zur Kenntnis genommen, dass die USA, auf der Grundlage von Beschlüssen des Deutschen Bundestages, selbstbewusst den Weg der Realisierung von Plänen zur Stationierung neuer Atombewaffnung gehen.

Russland könnte auf die Stationierung neuer Atomwaffen in Deutschland mit einer weiteren Stationierung von Iskander-Raketen im Kaliningrader Gebiet antworten.

Diese Überlegungen teilte eine Quelle aus militärischen Kreisen der Agentur „Interfax“ mit.

Gegenwärtig werden alle hierfür notwendigen Fragen besprochen. Eine endgültige Entscheidung wird nach der vollständigen Analyse der entstandenen Lage und der neu auftretenden Gefahren getroffen.

Die operativ-taktischen Raketen „Iskander“ haben eine Reichweite bis zu 500 Kilometern und können mit konventioneller und atomarer Bewaffnung bestückt werden. Es handelt sich um punktgenaue Raketen die gleichzeitig zwei unterschiedliche Ziele bekämpfen können. Die Flugbahn der Rakete ist nicht vorprogrammiert und kann korrigiert werden. Dies erschwert eine Ortung und Vorausberechnung des möglichen Vernichtungsortes.

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Militär

   Kommentare ( 7 )

Geht-Doch Veröffentlicht: 23. September 2015 23:49:34

Die Iskander reicht ja gerade mal bis Berlin oder Dresden. Und die Frauenkirche würde nach Jahrzehten Trümmerdasein gerade mal wieder aufgebaut...

Kaliningrad entwickelt sich gerade zu einem heißen Eisen, wo man nicht wirklich gerne sein will, wenn es denn losgeht. Ich kann mir nicht helfen, aber irgendwie finde ich das suboptimal.

Uwe Erich Niemeier Veröffentlicht: 24. September 2015 00:02:50

... im Osten Deutschlands zu wohnen ist aber unter diesen Bedingungen auch nicht erstrebenswert.

Radeberger Veröffentlicht: 24. September 2015 01:43:21

Was ich "suboptimal" finde, sind die Entscheidungen der deutschen Politik, die eine solche Variante der Verschärfung der internationalen Beziehungen möglich machen. Vor ein paar Jahren gab es doch mal einen Guido Westerwelle, der damals gefordert hatte, daß die USA bitte schön ihren gefährlichen Atomschrott aus Deutschland entfernen sollten. Aber der jetzige Nachfolger von ihm hat nicht einmal so viel A..ch in der Hose, von seinen engsten Verbündeten zu fordern, die alten Dinger nicht durch neue zu ersetzen und gleich gar nicht in Stellung zu bringen. Was zur Zeit unter eines deutschen 1kabinetts unter der Führung dieser verantwortungslosen Geschäftsführerin der US-Besatzungszone so alles passiert, ist im Grunde ein Fall für den Bundesstaatsanwalt wegen Verbrechens.
Und Iskander-Raketen in Kaliningrad gegen diese US-Raketen in Büchel in der Eifel zu stationieren, halte ich für wenig sinnvoll, wenn die Iskander eine Reichweite bis zu 500 km haben sollten. Bis Büchel oder Umgebung sind es jedenfalls bis zu 1300 km. Und ich glaube kaum, daß die Raketen, die die Atomsprengköpfe aus Büchel tragen sollen, erst an die polnische Grenze gekarrt werden müßten. Es sei denn, daß Iskander zur Boden-Luftbekämpfung eingesetzt werden können. Dann würde der Osten Deutschlands und oder Polen mit dem atomaren Abschuß "beglückt" werden.

Uwe Erich Niemeier Veröffentlicht: 24. September 2015 08:31:12

... eine amerikanische Atomrakete (bombe) braucht für die Überwindung einer Entfernung von 1.300 km eine gewisse Zeit, sagen wir einfach mal drei Minuten. Dann ist sie aber nur bis Kaliningrad geflogen. Sie soll aber bis Moskau, St. Petersburg, Pskow usw. fliegen. Also braucht sie nocht etwas länger. Die Iskander aus Kaliningrad erreichen fast alle westeuropäischen Hauptstädte in 1,5 Minuten. Von dort kann man dann also schon keine Trefferanalyse mehr durchführen.

Eckart Veröffentlicht: 24. September 2015 02:12:41

Die Ankündigung einer Antwort mittels Iskander Raketen ist mehr als dämlich, denn Büchel liegt 1000 km vom Startplatz der Raketen entfernt. Die Natobomber könnten also in aller Seelenruhe mit ihrer Bombenlast starten.

Die Russen machen sich mit solchen Worten selbst lächerlich. Sorry, aber dümmer geht nimmer!

Uwe Erich Niemeier Veröffentlicht: 24. September 2015 08:25:49

... die "Iskander" in Kaliningrad, mit einer Reichweite von 280 - 500 km (je nach Modifizierung) haben auch nicht die Aufgabe die amerikanischen Atombomben im Westen Deutschland zu vernichten. Dafür gibt es andere Mittel.

Geht-Doch Veröffentlicht: 24. September 2015 03:24:44

Stimmt. Im Westen, im Süden und im Norden aber auch nicht - in ganz Europa nicht.

Ich bin da nämlich mit Einstein einer Meinung. Und der meinte erwisse nicht mit welchen Waffen der dritte Weltkrieg geführt würde, aber der vierte würde mit Steinen und Keulen ausgefochten.

Gar nicht so wenige sind ja der Ansicht, wir befinden uns bereits im dritten Weltkrieg.
Ich sehe momentan "nur" Mobilmachung. Das heißt 1 bis 1,5 Jahre ist noch Zeit...

Hauke Veröffentlicht: 24. September 2015 19:21:11

Tja, was haben die sich denn gedacht,wenn sie den was gedacht haben?
Das der Russe Kartoffel schählt?

boromeus Veröffentlicht: 24. September 2015 20:46:25

Solange wir weder über eine Verfassung,noch über einen Friedensvertrag und ebensowenig über eine volle Souverenität verfügen, auch nicht 70 Jahre nach dem Ende des Krieges und damit völkerechtlich in der BRD allierter Besatzerstatus herrscht,muss unsere Bundesmutti eben das tun,was die Sieger jenseitz des grossen Teiches ihr ins Ohr flüstern.Und das nächste Schlachtfeld ,dass wieder in entstehen wird ,, wird,wie sollte es anders sein,nicht das Terretorium der Weltpolizisten sein.
Wieviel Zeit muss noch vergehen ,bis wir endlich aufwachen?

Menzer Menzer Reiko Rene' Veröffentlicht: 24. September 2015 22:18:55

Hallo Herr Niemier,
trotz dessen das die Welt gerade auf den Kopf steht dank den USA , würden wir trotzem nicht nur mit euch gern Kontakt aufnehmen sondern vieleicht können wir uns in diversen Sachen auch Gegenseitig Unterstützen.
Wie sieht es dort aus mit der PReussischen Kultur oder ist dort alles Russisch ??
Würde mich freuen von Ihnen über meine eMail Anschrift zuhören.
Ich find es schön das es euch gibt, einiges konnte ich hier schon lesen aber man muss sich denke ich auch vor ORt ein eigenes Bild machen.
Bedanke mich im Voraus und verbelibe mit freundlichem Gruß Reiko Menzer

Uwe Erich Niemeier Veröffentlicht: 24. September 2015 22:43:30

... Sie können gerne mit uns über unsere offizielle email-Adresse Kontakt aufnehmen. Sie ist im Internet völlig frei zu finden.

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