Kaliningrad-Domizil

Informationsagentur
+7 (4012) 32-65-32

Russland wird nicht in Panik verfallen

Di, 29 Jul 2014 Politik & Gesellschaft


Russland wird nicht in Panik verfallen

Der russische Außenminister Lawrow äußerte, dass im Zusammenhang mit den neuerlichen Sanktionen des Westens Russland nicht plant in eine Hysterie zu verfallen.

Während eines Briefings am gestrigen Montag äußerte Lawrow gegenüber Journalisten, dass Russland im Zusammenhang mit den westlichen Sanktionen nicht die Absicht habe in Hysterie zu verfallen und auch nicht plane, Schläge mit Gegenschlägen zu beantworten. Er zeigte sich überzeugt, dass die Sanktionen nicht die erwarteten Ergebnisse zeigen werden.

„Wir haben nicht die Absicht nach dem Prinzip „Auge um Auge, Zahn um Zahn“ zu handeln. Wir haben Politiker, die genau dies vorschlagen. Aber wir möchten trotzdem mit nüchternem Kopf die Situation betrachten. Und der Präsident hat schon geäußert, dass wir natürlich die Situation zur Kenntnis nehmen und beachten müssen, nur es gibt keinen Grund in irgendeine Hysterie zu verfallen und einen Schlag mit einem Gegenschlag zu beantworten – das ist eines großen Landes unwürdig“, - wird der Minister zitiert.

Der Außenminister ist überzeugt, dass Russland die Schwierigkeiten überwinden wird, welche in einigen Wirtschaftszweigen auftreten werden. „Vielleicht werden wir selbständiger und auch selbstsicherer im Vertrauen auf unsere eigene Kraft“, - so Lawrow.

Außerdem, so der Eindruck des russischen Außenministers, sind die Länder der Europäischen Union über die von ihnen verhängten Sanktionen auch nicht in Begeisterung verfallen. „Niemand kann sich darüber freuen, wenn es zu einer Verschlechterung im Verhältnis zwischen den Partnern kommt, insbesondere wenn es viele Möglichkeiten für eine weitere Entwicklung der gegenseitig vorteilhaften Partnerschaft auf der Basis ausbalancierter Interessen gibt“, - so der Außenminister.

Am 22. Juni 2014 äußerte Präsident Putin, dass die Politik des Westens nur aus Drohungen und Sanktionen besteht. „Hoffen wir, das unsere nationalen gesetzlichen Interessen Berücksichtigung finden und das Streitfragen, die immer auftreten können, auf diplomatischem Wege, durch Gespräche gelöst werden und sich niemand in unsere inneren Angelegenheiten mischt“, - so Putin.

Quelle: http://www.rg.ru/2014/07/28/sankcii-anons.html

Reklame

Russland, Sanktionen

   Kommentare ( 0 )

Um einen Kommentar zu schreiben müssen Sie sich registrieren oder autorisieren
Melden Sie sich an