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Russland wird nichts zur Abwendung von Sanktionen unternehmen

Di, 17 Feb 2015 Politik & Gesellschaft


Russland wird nichts zur Abwendung von Sanktionen unternehmen

Der ständige Vertreter Russland in der Europäischen Union Wladimir Schikow äußerte, dass Russland keinerlei Gespräche mit der Europäischen Union über die Einstellung der Sanktionen gegen Russland führen wird.

Russland hat keine Gespräche geführt und wird auch zukünftig keine Gespräche mit der Europäischen Union über die Einstellung von Sanktionen gegen Russland führen. Das Problem der Sanktionen ist durch die Europäische Union geschaffen worden. Und die Europäische Union soll nun dieses Problem auch alleine lösen – so der russische EU-Beauftragte.

Er informierte, dass es verschiedene Kontaktaufnahmen seitens einiger Persönlichkeiten und Institute gegeben habe, die vorsichtig sondiert haben, welche Kriterien Russland bereit ist zu erfüllen, damit die Sanktionen aufgehoben werden. Schikow informierte, dass Russland sich auf keinen Handel diesbezüglich einlassen wird. Er ist sich bewusst, so Schikow, dass weder die kleinen noch die großen Länder an der Fortsetzung der wirtschaftlichen Sanktionen interessiert sind. Es handelt sich aber hier um politische Spielchen.

Die europäische Wirtschaft greift immer öfter das Thema der Einstellung der Sanktionen auf, da die Verluste, sowohl die finanziellen, wie auch Verluste an Arbeitsplätzen enorm sind. Schikow vertrat die Ansicht, dass dem europäischen Wähler die jetzige Situation in den Ländern der Europäischen Union immer weniger gefällt.

Nach Angaben des spanischen Außenministeriums werden die bisherigen Verluste der Europäischen Union mit 21 Mrd. Euro beziffert.

Am 16. Februar hat die Europäische Union weitere Sanktionen gegen Russland verhängt. Personell betrifft dies die stellvertretenden Verteidigungsminister Anatoli Antonow und Arkadi Bachin, den stellvertretenden Generalstabschef Andrej Kartapolow und den Sänger Joseph Kobson und Waleri Raschkin.

Gegenwärtig haben die USA, die Europäische Union, Norwegen, Japan, Australien und Kanada Sanktionen gegen Russland verhängt. Diese betreffen den Bankensektor. Dieser ist eingeschränkt in der Aufnahme neuer Kredite bei Banken in diesen Ländern. Konkret betrifft es die SberBank, WTB, GaspromBank, Außenhandelsbank, Landwirtschaftsbank und die Bank Moskau.

Auch der Erdölbereich ist von den Sanktionen betroffen. Die Firmen „RosNeft“, „TransNeft“, „Gasprom“, „Gasprom Neft“, „Lukoil“, „SurgutNeftegas“ stehen auf der schwarzen Liste. Den amerikanischen und europäischen Firmen ist es verboten Waren und Ausrüstungen zu liefern, welche es Russland ermöglichen weitere Fördermöglichkeiten zu erschließen.

Russland wiederum hat ein Embargo für Lebensmittel eingeführt. Dies betrifft ein Einfuhrverbot für Fleischerzeugnisse, Obst und Gemüse, Meereserzeugnisse und tiefgekühlten Fisch, Milch und Milcherzeugnisse aus den Ländern der Europäischen Union, Australiens, Kanadas, Norwegens und den USA.

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