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Schirinowski: Noch ... zig Geschäftsleute müssen unter Hausarrest

Fr, 19 Sep 2014 Politik & Gesellschaft


Schirinowski: Noch ... zig Geschäftsleute müssen unter Hausarrest

Wladimir Schirinowski, der Vorsitzende der Liberaldemokraten und Abgeordneter der Staatsduma (und Lieblingspolitiker unserer Informationsagentur) hat, vor dem Hintergrund einer neuen Affäre in Russland gefordert, dass noch zehn Leute unter Hausarrest gestellt werden müssten.

Der Vorsitzende der Liberaldemokraten ist der Ansicht, dass Hausarrest keine besonders schlimme Strafe für einen Unternehmer ist – insbesondere wenn dieser eines Verbrechens beschuldigt wird. Schirinowski nahm damit Stellung zur Affäre „Sistama – Wladimir Jewtuschenko“, welche in Russland starkes Aufsehen zu erregen beginnt.

„Einige Genossen sind verwundert, dass man einen unter Hausarrest gestellt hat. Der sollte sich freuen, dass er zu Hause sitzt, gleich neben seinem Kühlschrank und seinem Bett – und trotzdem ist er unzufrieden, warum eigentlich“, - wunderte sich der Chef der Liberalen.

Schirinowski unterstrich, dass Geschäftsleute nicht zu den „Unantastbaren“ gehören und erklärte und erklärte, dass noch einige … zig Unternehmer Hausarrest erhalten müssten. „Sie sollen den Mund halten und auf keinen Fall äußern, dass ihnen irgendetwas nicht gefällt und dass Druck auf das Business ausgeübt wird“, - so Schirinowski.

Nach seinen Worten braucht Russland ehrliche Unternehmer. „Sie sind schon überfrech. Trillionen von Dollar haben sie beiseite geschafft und wenn du versuchst zu fragen, woher sie das ganze Geld haben und warum sie es außer Landes gebracht haben, zeigen sie sich unzufrieden und meinen, das Hausarrest für sie zu streng ist“, - so Schirinowski weiter in seinen Überlegungen.

Zum Hintergrund: Wladimir Jewtuschenko erhielt am 16. September Hausarrest. Er wird beschuldigt Aktien der Firma „BaschNeft“ gestohlen zu haben. Nach Ansicht der Untersuchungsorgane, wurde die Firma im Jahre 2009 mit 500 Mio. USD unter eigentlichem Wert verkauft. Zu einem früheren Zeitpunkt wurde bereits ein Strafverfahren gegen den ehemaligen Chef von „BaschNeft“ Ural Rachimow eröffnet, welcher beschuldigt wurde, kriminelle Gelder legalisiert zu haben bei der Privatisierung und dem Verkauf der Firma.

Quelle: http://lenta.ru/news/2014/09/18/zhirinovsky/

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