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Schweizer Untersuchungslabor reagiert auf Meldungen aus Russland

So, 15 Apr 2018 Politik & Gesellschaft


Schweizer Untersuchungslabor reagiert auf Meldungen aus Russland

Das Schweizer Labor lehnt Kommentare zur gestrigen Erklärung des russischen Außenministers Lawrow ab, aber teilt doch eine nicht ganz unwichtige Kleinigkeit mit.

Das Schweizer Untersuchungslabor in Spitz, welches die Proben untersucht hat, die es von der Organisation zum Verbot der Chemiewaffen erhalten hat und die vom Ort der Vergiftung der Skripals stammen sollen, hat erklärt, dass sie nicht unabhängig die Meldung des russischen Außenministers Lawrow kommentieren kann

„Nur die Organisation für das Verbot von Chemiewaffen kann Kommentare zu den Veröffentlichungen abgeben. Aber wir können das wiederholen, was wir bereits vor zehn Tagen gesagt haben: Wir haben keine Zweifel, dass Porton Down (britisches Labor) das Mittel identifiziert hat … Die Untersuchungsstandards sind dermaßen streng, dass man den dortigen Schlussfolgerungen Glauben schenken kann“ – so das Schweizer Labor über Twitter.

Anmerkung UN: Mit anderen Worten, auch das britische Labor hat „BZ“ als Gift festgestellt, aber es einfach nicht erwähnt und in seinem Bericht alles so formuliert, dass bei unkritischen Lesern der Eindruck entsteht: „Nowitschok“ – was sonst.“

Uwe Niemeier

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Außenpolitik

   Kommentare ( 1 )

Frank Werner Veröffentlicht: 15. April 2018 22:26:16

@UEN
Dazu muß man die Arbeitsweise der UN-Kommission kennen. Es wird nicht nur eine Probe geliefert. Es wird ein Anzahl X geliefert. Es gibt positiv- und negativ Proben (wird in der Wissenschaft oft so gemacht). Davon können welche keinerlei Giftstoffe enthalten, andere können andere Giftstoffe enthalten, Es ist gut möglich, dass eine Probe BZ enthielt. Entscheidend ist welche Probe diesen Stoff enthielt.

Uwe Erich Niemeier Veröffentlicht: 15. April 2018 23:17:02

...schön, wenn das alles so ist. Dann schauen wir doch mal, wie sich die Experten im weiteren äußern. Die Art und Weise, wie sich das schweizer Labor äußert zeigt doch, dass die sich unwohl fühlen ...

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