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Sterbliche Überreste von 10.000 Menschen in Kaliningrad ausgegraben

Di, 20 Jan 2015 Politik & Gesellschaft


Sterbliche Überreste von 10.000 Menschen in Kaliningrad ausgegraben

Auf dem alten Friedhof, gelegen in der Straße D. Donskowo, wurden die sterblichen Überreste von mehr als 10.000 Menschen gefunden.

Bei Ausgrabungsarbeiten an der Stelle des alten Friedhofs wurden die sterblichen Überreste von 10.000 Menschen gefunden. Darüber informierte der Leiter der Suchgruppe „Gewissen“ Ruslan Chisamow.

Unter den gefundenen Körpern befanden sich auch die sterblichen Überreste von 400 deutschen und zehn sowjetischen Soldaten. Die sterblichen Überreste der Kämpfer der Roten Armee werden auf dem Gedenkfriedhof außerhalb Kaliningrads beigesetzt, die deutschen Militärangehörigen erhalten ihre letzte Ruhestätte auf dem Friedhof in der ul. Newskowo. Die Tausenden zivilen Verstorbenen werden auf verschiedenen kommunalen Friedhöfen der Stadt Kaliningrad beigesetzt.

Die Ausgrabungsarbeiten begannen im Juni 2014. Bis zum gegenwärtigen Zeitpunkt sind 80 Prozent des Territoriums untersucht, die Arbeiten laufen jedoch noch weiter. Der Leiter der Suchgruppe erzählte, dass er von Gerüchten gehört habe, dass an Stelle des alten Friedhofes der Bau von Wohnhäusern vorgesehen sein soll. Ihm selber liegen jedoch Unterlagen vor die besagen, dass das Territorium als Park hergerichtet werden soll.

Er informierte weiterhin, dass ihm Informationen vorliegen, dass es Umbettungen aus dem jetzigen Park Kalinina geben soll, damit dieser Park keine Assoziationen eines Friedhofes erweckt.

In der vergangenen Woche waren im Internet Gerüchte aufgetaucht, dass eine Baufirma in der Straße D. Donskowo ein 13,5 Hektar großes Grundstück gepachtet habe, um dort einen Park anzulegen. Etwas später, so die Gerüchte, soll dann unbemerkt mit dem Bau von Wohnhäusern begonnen werden. Der Kaliningrader Bürgermeister Jaroschuk wies diese Gerüchte als völlig haltlos zurück.

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