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US-Admiral droht offen mit der Blockade Kaliningrads

Mi, 05 Dez 2018 Politik & Gesellschaft


US-Admiral droht offen mit der Blockade Kaliningrads

Begleittext zur Videoinformation

Der hier veröffentlichte Text ist der gesprochene Begleittext zum Video und entspricht der Qualität eines Manuskripts. Am Ende des Textes finden Sie den eigentlichen Beitrag in Form einer Videoinformation. Nur der Manuskripttext enthält nicht alle angebotenen Informationen, denn im Videobeitrag gibt es zusätzliche eingeblendete Text-, Grafik- und Fotoinformationen.

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US-Admiral droht offen mit der Blockade Kaliningrads

Die NATO verfüge über alle Möglichkeiten, um Russland in Kaliningrad und auf der Krim zu unterwerfen. Dies erklärte laut und deutlich der Kommandierende Vizeadmiral der Zweiten US-Flotte der USA Andrew Lewis in einem Interview mit der britischen Zeitung „Business Insider“.  

„Um nicht zu sehr ins Detail zu gehen, worüber ich auch nicht sprechen kann, bin ich überzeugt, dass wir den Zugang (zu Kaliningrad, Krim) blockieren können. Ich weiß, dass unsere Flugzeugträger dazu in der Lage sind. Ich weiß, dass unsere Landstreitkräfte hierzu in der Lage sind. Und ich kenne ganz genau die anzuwendenden Methoden. Diese basieren auf physische, komplexe Handlungen. Wir verstehen es, dabei keinen Lärm zu machen, wenn etwas lautlos vor sich gehen soll. Und wir können sprechen, wenn es notwendig ist“, - so der US-Militär.

Lewis ist am 28. November im Zentrum für strategische und internationale Forschungen der USA aufgetreten und hatte erklärt, dass die NATO im Verlaufe von vielen Jahren dieser Frage (sprich Blockierung Kaliningrads), große Aufmerksamkeit gewidmet habe. Und man habe in dieser Angelegenheit ernsthafte Fortschritte gemacht.

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Blockade, Militär, Nato, USA

   Kommentare ( 5 )

Радебергер Radeberger Veröffentlicht: 5. Dezember 2018 20:57:55

"Die NATO verfüge über alle Möglichkeiten, um Russland in Kaliningrad und auf der Krim zu unterwerfen."
Das ist sehr deutlich und zeigt die wahre Zielstellung auf, die die USA entgegen aller anderen weichgespülten Darstellungen verfolgt.
In seiner arroganten Haltung hat er aber, aus welchen Gründen auch immer, vergessen, daß ein Flugzeugträger ein gutes fast statisches Ziel abgibt, wobei eine Zerstörung des Decks ausreicht, um diesen Stahlkoloß zu entzaubern. Die Amis haben aber nach Ende des WK II noch nie gegen ebenbürtige Gegner Krieg geführt und selbst gegen Vietnam, Afghanistan und Irak diese Kriege nicht gewonnen.
" ... und hatte erklärt, dass die NATO im Verlaufe von vielen Jahren dieser Frage (sprich Blockierung Kaliningrads), große Aufmerksamkeit gewidmet habe."
Und dann waren sie entsetzt, daß aus dem Lotterhaufen Ostseeflotte wieder eine schlagkräftige Flotte wurde. So ein Pech auch. Da helfen auch keine flotten Sprüche.

Hauke Veröffentlicht: 6. Dezember 2018 12:52:51

Der hätte sich mal lieber an Lenin halten sollen.
Der einst sagte,
lernen , lernen und nochmals lernen.
Seit dem 1.Wk weiss man dass die Ostsee als Operationsgebiet für Großkampfschiffe viel zu klein ist.

Uwe Erich Niemeier Veröffentlicht: 6. Dezember 2018 13:37:28

... Entschuldigung, woher sollen das denn die Amerikaner wissen? Amerika ist weit. ...

Hauke Veröffentlicht: 6. Dezember 2018 21:30:44

Ende der 70er war mal der Flugzeugträger Enterprise in der Ostsee und ziemlich dicht an den DDR Hoheitsgewässer. Ich war gerade mit einen MLR auf Probefahrt und wir bekamen den Befehl die Enterprise zu beobachten.
Nun ja, die haben uns wohl ein bisschen ausgelacht.
Als aber 6 Raketenschnellboote zu uns stießen da haben sie Fersengeld gegeben

Радебергер Radeberger Veröffentlicht: 7. Dezember 2018 03:31:32

"Als aber 6 Raketenschnellboote zu uns stießen da haben sie Fersengeld gegeben."

Das ist ja aber auch unfair, gegen so ein schwerfälliges überdimensioniertes Eisenschwein gleich 6 schnelle Boote zu schicken. Das ist ja genau dieselbe Masche wie im Vietnamkrieg. Als die Vietnamesen und die Sowjets merkten, wieviele Fla-Raketen so ein US-B- Fernbomber abwehren konnte, haben sie das natürlich ausgenutzt und haben im richtigen Moment die entscheidende Rakete mit dem scharfen Sprenstoff gestartet.
Wieviel B-Bomber hatte die US-Air-Forces in Vietnam eingebüßt?
Mit der Drohung der Gringos der Vollblockade oder Einnahme von Kaliningrad wird wohl jemand den Mund sehr oder gar zu voll genommen haben.
Man bedenke auch. In der kleinen Ostsee würden nach einem solchen Zusammenstoß ständig auf den Seekarten vermerkt werden, daß da unten Fischverstecke und Spielplätze für Hobbytaucher vorhanden sind. Die Schiffer müßten aber aufpassen, daß sie nicht zufällig dort zu Schaden kommen.

boromeus Veröffentlicht: 8. Dezember 2018 10:47:29

Mit dem Mund können die Yankees alles.Vor Jahren haben wir in der Ostsee ein U-Bootmanöver geübt.Die grossen Materialsoldaten haben es nicht vermocht, die für die Ostsee konzipierten Boote zu orten und waren baff erstaunt ,wenn jedesmal eine rote Leuchtrakete für ihre simulierte Versenkung abgefeuert wurde.Es mussten erst unsere Mariner bei denen an Bord ,um ihnen zu zeigen, worauf sie zu achten hatten.
Die Durchschnittstiefe der Ostsee liegt bei 52 m.Die werden mit ihren Trägerschüsseln da nicht viel ausrichten ohne Begleitschutz .Und die Ostsee hat jede Menge Zugänge.Wenn sie die alle kontrolieren wollen ,dann ist die gesamte Navy beschäftigt.Hier gilt wieder einmal die alte Binsenweisheit.
Eine gute Behauptung ist immer noch besser ,als ein schlechter Beweis...

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