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Warum hat Chrustschow die Krim verschenkt?

Fr, 21 Mär 2014 Politik & Gesellschaft


Warum hat Chrustschow die Krim verschenkt?

Sergej Chrustschow berichtete, warum sein Vater Nikita Chrustschow die russische Krim der Ukraine geschenkt hat.

Der Sohn des damaligen Partei- und Staatschefs vertritt die Meinung, dass die Rückkehr der Krim zu Russland ein natürlicher Prozess ist und den natürlichen Interessen der Krimbewohner wie auch der Russen entspricht.

Nach seiner Meinung hat die Krim das gleiche Recht sich von der Ukraine zu trennen, wie die Ukraine das Recht hat sich von der Sowjetunion zu trennen – so Sergej Chrustschow.

Über die Motive, warum sein Vater die Krim verschenkt hat, berichtete er verblüffend einfache Gründe. Nach dem Zweiten Weltkrieg sollten in der Ukraine eine Reihe von Wasserkraftwerken gebaut und mit Kanälen verbunden werden. Auf dem Papier erwies sich dies alles recht einfach, aber in der Praxis störte eben die Krim, die nicht ukrainisches Gebiet war, aber in dem ganzen Baugeschehen eine wichtige Rolle spielte. So schlugen die Planer dem Parteichef vor, die Krim ganz einfach der Ukraine zu schenken und damit die Planungsprozesse zu vereinfachen. Gesagt, getan und somit wurde das Territorium der Ukraine um die Krim erweitert.

Wie sich der Sohn erinnert, erzählte ihm sein Vater, dass sich damals niemand darüber aufgeregt habe. Es gab nur eine kleine Diskussion über die richtige Schreibweise: Krym oder Krim.

Im Weiteren kommentierte Sergej Chrustschow das Verhalten der Amerikaner und des Westens in der aktuellen Situation.

„Amerika lebt in seinen Phantasien. Sie glauben, wenn Abchasien, die Krim und noch irgendwer sich mit Russland vereinen, dass das dann schon die Wiedergeburt der Sowjetunion ist und die dann die ganze Welt erobern will und ein neuer Kalter Krieg beginnt und das alles sehr schlecht wird. Kein Mensch glaubt das, außer den Amerikanern, die glauben fest daran. Deshalb ist für sie die Vereinigung der Krim mit Russland der Beginn der Wiedergeburt der Sowjetunion“, so Chrustschow.

Quelle: http://kaliningrad.kp.ru/online/news/1688839/

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