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Wieder mal ein nostalgischer Vorschlag in der Staatsduma

Sa, 26 Jul 2014 Politik & Gesellschaft


Wieder mal ein nostalgischer Vorschlag in der Staatsduma

Wieder macht der Abgeordnete der Liberalen in der Staatsduma Michael Degtjarew von sich reden. Bekannt wurde er durch den Pornogeldschein und die Zarenflagge, die er wieder als Staatssymbol einführen will.

Nun möchte er die Subjekte der Russischen Föderation (also die Gebiete) in „Provinzen“ und „Distrikte“ umbenennen.

Michael Degtjarew ist der Ansicht, dass die alten Bezeichnungen mehr den historischen Traditionen Russlands entsprechen. Und gerade in der Periode der politischen und ökonomischen Wiedergeburt Russlands ist diese Rückkehr zu den alten Bezeichnungen logisch.

„Wir bereiten zurzeit einen Gesetzesentwurf vor, welcher Russland die Elemente der traditionellen Verwaltungsterritorien zurückbringen soll – die Einteilung nach Provinzen und Distrikten, anstelle der jetzigen Bezeichnungen „Gebiet“ und „Kreise“. Dies sind noch Bezeichnungen aus sowjetischer Zeit. Wir bezeichnen heute schon die Leiter der Gebiete als Gouverneure und in einigen Fällen sprechen wir auch schon von Distrikten, obwohl solche Bezeichnungen offiziell noch nicht existieren“, - so der Abgeordnete.

Des Weiteren möchte er Ordnung in die Bezeichnung der Gebiete bringen. So wurde als Beispiel im Jahre 1991 der Stadt Sverdlowsk die alte Bezeichnung Ekaterinburg zurückgegeben, aber das dazugehörige Gebiet nennt sich weiter Sverdlowsker Gebiet. Die gleiche Situation hat St. Petersburg, welches sich im Leningrader Gebiet befindet.

Quelle: http://lenta.ru/news/2014/07/21/uezdy/

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Duma, Föderales

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