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Wiederholung ist die Mutter der Erinnerung

Fr, 04 Jan 2019 Politik & Gesellschaft


Wiederholung ist die Mutter der Erinnerung
Begleittext zur Videoinformation
Der hier veröffentlichte Text ist der gesprochene Begleittext zum Video und entspricht der Qualität eines Manuskripts. Am Ende des Textes finden Sie den eigentlichen Beitrag in Form einer Videoinformation. Nur der Manuskripttext enthält nicht alle angebotenen Informationen, denn im Videobeitrag gibt es zusätzliche eingeblendete Text-, Grafik- und Fotoinformationen.

 

Schon vor zwei Monaten meldete sich das russische Innenministerium zu Wort und teilte Inhabern einer Aufenthaltsgenehmigung interessante positive Gedanken mit. Nun wiederholte man diese Gedanken und gibt wohl damit zu verstehen: Sie kommt …

 

Das russische Innenministerium hat angeregt, die Aufenthaltsgenehmigung für Ausländer unbefristet auszugeben. Bisher erhält ein Ausländer auf Antrag das Zeitweilige Wohnrecht, welches für drei Jahre gültig ist. Innerhalb dieser drei Jahre muss er sich entscheiden, ob er weiterhin Russland als Lebensmittelpunkt auswählt und stellt den Antrag auf Aufenthaltsgenehmigung – da eine Verlängerung des Zeitweiligen Wohnrechtes durch den Gesetzgeber nicht vorgesehen ist.

Die Aufenthaltsgenehmigung wird für fünf Jahre ausgegeben und kann auf Antrag um weitere fünf Jahre verlängert werden. Die Antragstellung auf Verlängerung selber ist ein einfacher bürokratischer Akt, der jedoch in manchen Städten mit hohem Zeitaufwand verbunden ist, denn die Wartezimmer der Migrationsbehörde sind voll und das Warten ist nicht immer perfekt organisiert und kostet Nerven.

Das Innenministerium hat nun vorgeschlagen, diese Verlängerung aufzuheben und die Aufenthaltsgenehmigung unbefristet auszugeben. Sollte sich ein Ausländer nicht gesetzeskonform verhalten, so hat der russische Staat in jedem Fall die Möglichkeit zu jeder notwendigen Zeit, die Gültigkeit der erteilten Aufenthaltsgenehmigung zu verkürzen.

Sollte alles nach Plan verlaufen, so sollen die neuen gesetzlichen Regelungen für eine unbefristete Aufenthaltsgenehmigung im September 2019 in Kraft treten.

Diese Regelung befreit Ausländer allerdings nicht von der Pflicht, jedes Jahr der Migrationsbehörde mit einem einfachen Vordruck mitzuteilen, dass man sich weiterhin in Russland aufhalte. Seit zwei Jahren ist es möglich, diese Information auch per Post dem Migrationsdienst zu übersenden, um Wartezeiten in der Behörde zu vermeiden.

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