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Wir haben einen Informationskrieg mit den Angelsachsen

Mo, 28 Mär 2016 Politik & Gesellschaft


Wir haben einen Informationskrieg mit den Angelsachsen

Wir leben im Zustand eines Informationskrieges mit den Angelsachsen – dies ist die Kernaussage von Dmitri Peskow, Pressesprecher des russischen Präsidenten am Samstag in der Sendung „Recht zu wissen“.

Die zweite Kernaussage – im Kontext mit der ersten war, dass es somit unsinnig ist, wenn Russland versuchen würde sein Image zu verbessern. Vermutlich meinte er damit, dass es ein Kampf gegen Windmühlen wäre, wenn man versuchen würde, gegen Lügen und Intrigen anderer anzukämpfen – wenn man so will, gegen Staatsmobbing vorgehen würde.

Der von Peskow genannte Informationskrieg findet zwischen Russland und den angelsächsischen Massenmedien statt.

Im weiteren Gespräch erwähnte er auch die gegenwärtig an Fahrt aufnehmende Medienkampagne zum Thema „Sawtschenko“, der ukrainischen Offizierin, die in Russland zu 22 Jahren Haft wegen der Teilnahme an der Tötung zweier russischer Journalisten in der Ukraine verurteilt wurde.

 

 

Er informierte, dass der russische Präsident, der als einziger Entscheidungsträger in Russland das Recht hat, eine Überstellung von Sawtschenko in die Ukraine anzuweisen, eine solche Entscheidung noch nicht getroffen hat. Die vom Westen gegenwärtig entfachte Kampagne wird kaum dazu beitragen, die Entscheidungsfreudigkeit des russischen Präsidenten zu diesem Thema zu beschleunigen. Leider hat der Westen immer noch nicht verstanden, dass manche Dinge besser zu lösen wären ohne Staub aufzuwirbeln – so Peskow. Er informierte, dass der deutsche und auch der amerikanische Außenminister, als sie in der vergangenen Woche in Moskau waren, diese Frage angeschnitten hatten. Natürlich versucht man jetzt die öffentliche Meinung im Westen zu beeinflussen. Zählen wir dies einfach zu den Fällen der antirussischen Hysterie, die wir nun seit einiger Zeit durchleben – so Peskow.

In der Sendung erwähnte Peskow aber auch, dass das Image der USA sich auf einem absteigenden Ast befinde.

Auf die Frage, ob er in seiner täglichen Arbeit oft Dinge sagen muss, die eigentlich nicht so sind wie er sie darstellt, antwortete Peskow: „Ich hatte mal einen guten Mentor im diplomatischen Dienst. Der meinte, dass niemand einen Diplomaten zum lügen zwingen kann. Allerdings kann auch niemand einen Diplomaten zwingen die Wahrheit zu sagen.“

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