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Germanisierung in Kaliningrad erfolgreich verhindert

Mo, 11 Feb 2019 Video-Info


Germanisierung in Kaliningrad erfolgreich verhindert
Begleittext zur Videoinformation
Der hier veröffentlichte Text ist der gesprochene Begleittext zum Video und entspricht der Qualität eines Manuskripts. Am Ende des Textes finden Sie den eigentlichen Beitrag in Form einer Videoinformation. Nur der Manuskripttext enthält nicht alle angebotenen Informationen, denn im Videobeitrag gibt es zusätzliche eingeblendete Text-, Grafik- und Fotoinformationen.

 

 

Spezialisten der russischen landwirtschaftlichen Aufsichtsbehörde haben erfolgreich den Versuch einer Germanisierung verhindert.

Wie das liberale Informationsportal „newkaliningrad“ informiert, hat die russische landwirtschaftliche Aufsichtsbehörde „RosSelChosNadsor eine große Lieferung, bestehend aus 8.425 Kapseln deutschen Bullenspermas, nach Kaliningrad verhindert. Das liberale Portal bezieht sich auf den Pressedienst der Behörde.

Bei der Prüfung der begleitenden deutschen Dokumente zum deutschen Bullensperma zeigten sich Fehler, die die russische Gesetzgebung nicht tolerieren konnte. In den Dokumenten wurde informiert, dass das Sperma vom Hersteller „Kemal“ stammt, aber es wurden keine Untersuchungsdokumente für die Spermaproben vorgelegt.

Somit bleibt rund 8.425 russischen Kühen in Kaliningrad eine Zwangsträchtigkeit mit staatsbürgerschaftlich strittigen Nachkommen erspart und der Versuch einer Germanisierung der Kaliningrader Landwirtschaft konnte erfolgreich verhindert werden.

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Germanisierung, Landwirtschaft

   Kommentare ( 3 )

Frank Werner Veröffentlicht: 11. Februar 2019 15:17:56

@UEN
Kemal ist keine Firma, sondern der Bulle :-) Und die Kreuzung mit den einheimischen Kühen wird gemacht, um den Ertrag zu steigern (... was erfolgreich nun verhindert wurde) ... können sie Thassilo von der Decken auf seinem Hof in der in der Nähe von Gusew fragen. ich hoffe, die Lieferung war nicht für ihn. :-( Er hält (lt. einem Zeitungsartikel) noch die Fahne der Landwirtschaft hoch.

Uwe Erich Niemeier Veröffentlicht: 11. Februar 2019 21:24:45

... danke für die Erläuterungen. Wer oder Was Kermal ist, war aus dem Artikel nicht so richtig zu entnehmen. Und Herr von der Decken ist nicht der einzige erfolgreiche deutsche Landwirt in Kaliningrad.

Радебергер Radeberger Veröffentlicht: 12. Februar 2019 02:33:39

"Kemal ist keine Firma, sondern der Bulle :-) ..."
Ein wirklich schöner Einwurf von Ihnen. Aber wenn man es denn richtig betrachtet, ist doch der Bulle "Kemal" der wirkliche Hersteller. Auch wenn das Ganze anschließend genau wie das Zeug zum Näschen pudern ziemlich gestreckt wird.

Hauke Veröffentlicht: 12. Februar 2019 18:35:29

Da fällt mir grad was lustiges ein.
Zu meiner Kinderzeit nannte ein Freund meines Vaters, ein Bauer, seinen Bullen Stalin.
Wie hätte man wohl reagiert würde das Sperma dieses Bullen ins Kliningrader Gebiet exportiert ?

Uwe Erich Niemeier Veröffentlicht: 12. Februar 2019 21:32:36

... das würde dann bedeuten, dass der Stalinismus im Kaliningrader Gebiet - zumindest in der Landwirtschaft - sich wieder ausbreiten kann ... also rein theoretisch ...

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