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Mindestlohn in Kaliningrad wird angehoben

Fr, 28 Dez 2018 Video-Info


Mindestlohn in Kaliningrad wird angehoben
Begleittext zur Videoinformation
Der hier veröffentlichte Text ist der gesprochene Begleittext zum Video und entspricht der Qualität eines Manuskripts. Am Ende des Textes finden Sie den eigentlichen Beitrag in Form einer Videoinformation. Nur der Manuskripttext enthält nicht alle angebotenen Informationen, denn im Videobeitrag gibt es zusätzliche eingeblendete Text-, Grafik- und Fotoinformationen.

 

Das fängt ja gut an, das neue Jahr. Der Mindestlohn wird im Kaliningrader Gebiet angehoben. Darüber informierte der Pressedienst der Gebietsregierung.

Um den Mindestlohn anzuheben, hat die Gebietsregierung, gemeinsam mit den Gewerkschaften und dem Industriellen- und Unternehmerverband der Region eine Vereinbarung unterzeichnet. In dieser Vereinbarung werden auch weitere Maßnahmen zur Senkung der Arbeitslosigkeit festgelegt, sowie zur Bekämpfung von nichtlegalen Erwerbsmöglichkeiten.

Somit beträgt der Mindestlohn per 1. Januar im Kaliningrader Gebiet 12.000 Rubel. Zum 1. Juli wird er dann nochmals auf 12.500 Rubel angehoben. Zum 1. Januar 2020 wächst der Mindestlohn auf 13.000 Rubel.

Damit gehört das Kaliningrader Gebiet zu den TOP-10 der russischen Regionen mit dem höchsten Mindestarbeitslohn.

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Arbeitsmarkt, Soziales

   Kommentare ( 4 )

Hauke Veröffentlicht: 28. Dezember 2018 15:51:37

Ich weiss ja, der Russe kann mehr als Brot essen.
Aber von 12000 Rubel leben, wie geht das?

Uwe Erich Niemeier Veröffentlicht: 28. Dezember 2018 16:46:21

... es sagt doch niemand, das man davon leben muss. Und davon lebt ja auch niemand in Russland. Weniger als diese Summe darf man in einem Arbeitsverhältnis nicht verdienen - das sagt der Begriff "Mindestlohn"

Радебергер Radeberger Veröffentlicht: 29. Dezember 2018 13:16:11

Ich weiß, ich habe mit dieser Art Umrechnung schon immer meine Probleme gehabt, weil das im Grunde nur irreführender Blödsinn ist. Aber 12.000 Rubel sind soooooo ungefähr nach derzeitigem Kurs von Rossija24, oh jeh, nur 151 Euro.
Und sie leben doch !
Wenn ich so bedenke, daß nächstes Jahr im Juli die Ost-Renten um 3,91% Prozent angehoben werden sollen und bereits die Ankündigungen für die Preisanhebungen für Strom und Gas bereits monatlich über die Hälfte dieses angeblichen großzügigen Geschenks schon wieder auffrißt, wobei die Preiserhöhungen bei Lebensmitteln und Waren des täglichen Bedarfs noch gar nicht eingerechnet sind, dann ist das wohl trotz des Minus-Geschäfts immer noch mehr als das untere Lebensniveau in KG.

Uwe Erich Niemeier Veröffentlicht: 29. Dezember 2018 13:39:39

... ich hatte vor kurzem ein Gespräch mit einem russischen Bekannten, bei einem netten Glas Rotwein. Und wir haben uns ein wenig über Deutschland und das dortige Lebensniveau und, was für ihn viel wichtiger war, die Organisation des täglichen Lebens unterhalten - sprich Gesetz und Gesetzestreue, Arbeitnehmer, Arbeitgeber, Schwarzarbeit, Steuerehrlichkeit usw. Ich konnte eigentlich hier nur positive Eindrücke vermitteln (in dem Rahmen unseres Gespräches). Aber mein Gesprächspartner meinte anschließend: Nein, dann werde ich wohl nicht nach Deutschland umsiedeln (... er hatte es auch nie geplant, es war nur sein Fazit aus unserem Gespräch).

Georg Veröffentlicht: 29. Dezember 2018 15:26:56

für meine Frau ist das Leben in Deutschland, das Paradies auf Erden, das ist jetzt nicht übertrieben. Sie möchte mit Russland eigentlich nichts mehr zu tun haben, es bleiben aber die Pflichtbesuche ihrer Eltern in Kaliningrad. Sie war jetzt schon mehr als 2 Jahre nicht mehr da, sie kann sich nur schwer überwinden, aber jetzt muss sie mal wieder. Wenn man vergleicht, dass im Armenhaus Rumänien der Mindestlohn bei 411 Euro liegt, obwohl die Lebenshaltungskosten noch niedriger sind als in Russland, dann sollte man schon mal hinterfragen, warum ist Russland nicht dazu in der Lage. Es bleibt mir ebenso ein Rätsel, warum das Riesenreich mit Rohstoffen gesegnet, nicht einmal das BIP von Italien erreicht, das bekanntlich ja als Sorgenkind in der EU gilt.

Uwe Erich Niemeier Veröffentlicht: 29. Dezember 2018 15:33:41

... ich glaube, Sie haben den russischen Begriff "Mindestlohn" nicht verstanden. Er spielt eine andere Rolle als in Deutschland.

Georg Veröffentlicht: 29. Dezember 2018 15:39:15

Der Sohn meiner Frau hat Architektur studiert, er hat in Kaliningrad nur ein Jobangebot gefunden, bei monatl. 10 000 Rubel, er ist völlig frustriert. Es ist jetzt aber nur eine Frage der Zeit, bis er übersiedeln kann, die Papiere dafür sind fast fertig. Ich habe vom Mindestlohn Rumänien geschrieben und nicht Deutschland.

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