Kaliningrad-Domizil

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Zack, Zack - 39 Sekunden Kaliningrad

Do, 12 Apr 2018 Video-Info


Zack, Zack - 39 Sekunden Kaliningrad

Kaliningrad hat die Ordnungszahl "39" innerhalb der 85 russischen Regionen. Der Gedanke liegt nahe, Ihnen Kaliningrad in 39 Sekunden vorzustellen. Glück hat "Kaliningrad-Domizil", dass Kaliningrad nicht die Ordnungszahl "1" in der Russischen Föderation hat ...

Wir zeigen ihnen blitzartig einige Momente der noch im Bau befindlichen Synagoge.

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39Sekunden

   Kommentare ( 4 )

Радебергер Radeberger Veröffentlicht: 12. April 2018 21:24:07

Bitte eine kurze Antwort. Wieviel Juden gibt es denn in Kaliningrad, daß die so einen Riesenbau dort hinsetzen? Wer bezahlt das?
Ich ahne die Antwort und verkneife mir aber die nächste Frage.

Uwe Erich Niemeier Veröffentlicht: 12. April 2018 22:07:01

... die Fragen kann ich leider alle nicht beantworten. Aber die Synagoge heißt nur Synagoge und wird aber multifunktional genutzt. Hier kommt ein "Museum der Toleranz" rein und viele andere kulturelle Einrichtungen. Also der eigentliche kirchliche Zweck nimmt nur einen kleinen Teil des Gebäudes ein.

Радебергер Radeberger Veröffentlicht: 12. April 2018 22:40:26

"Also der eigentliche kirchliche Zweck nimmt nur einen kleinen Teil des Gebäudes ein."
Dann wäre das keine Synagoge, sondern ein Kulturhaus. Uwe, überlegen Sie mal, warum der Orban so gegen den Soros vorgeht? In Budapest war es vor einigen Jahren binnen weniger Jahre so: 1 Jude mietete in einer schönen Straße in einem schönen Haus eine Wohnung. Binnen weniger Monate waren viele Wohnungen mit Juden bewohnt. Wieder einige Monate später gehörte das Haus den Juden. Einige Jahre später wohnten in der Straße überwiegend Juden und die Häuser gehörten auf einmal denen.
Dann wurde ein Gesetz in Ungarn erlassen, daß Ausländer keine Immobilien und keinen Grund und Boden in Ungarn erwerben können. Kauf wurde rückabgewickelt und der Spuk war vorbei.

Uwe Erich Niemeier Veröffentlicht: 12. April 2018 22:56:33

... die Synagoge gehört aber der jüdischen Gemeinde und man hat einfach nur dieser multifunktionalen Nutzung zugestimmt. Und die Synagoge heißt deshalb Synagoge, weil an dieser Stelle in Königsberg die Synagoge gestanden hat und diese jetzt fast originalgetreu genau an diesem Ort wieder errichtet wird.

Радебергер Radeberger Veröffentlicht: 13. April 2018 01:38:21

Sehen Sie, und da sind wir wieder bei meinen zwei Fragen. Wieviel Juden wohnen in Kaliningrad und wer hat den ganz bestimmt nicht billigen "Wiederaufbau" dieser Synagoge finanziert. Aber ich habe etwas gefunden dazu. Schauen sie mal bei der "Jüdischen Allgemeinen" vom 15.11.2015 nach. Da steht einiges drin.
Ich finde es sehr interessant. Das alles für angeblich 2000 (?) jüdische Leute im Oblast und angeblich die Finanzierung durch einen nicht näher genannten Kaliningrader Geschäftsmann (?). Bei Wikipedia ist über Juden in Kaliningrad scheinbar gar nichts bekannt.
Über eine Multinutzung des Gebäudes scheint bei der "JA" wohl nichts bekannt zu sein. Da schreibt man von dem "Bethaus".

Радебергер Radeberger Veröffentlicht: 13. April 2018 18:34:13

Hallo Uwe, wenn Sie mal bei Google in die Suchzeile eingeben: Neue Synagoge in Königsberg, dann werden Sie eine ganze Reihe von Artikeln entdecken. Bei mir löste das Ganze ziemliches Unbehagen aus, weil ich das als eine Art kulturelle Verbrämung der Germanisierung von Kaliningrad auf jüdisch empfand. Es gibt da ziemlich deutliche Aussagen der Einflußnahme und der weiteren Ausbreitung. Man muß nur genau genug lesen.

Uwe Erich Niemeier Veröffentlicht: 13. April 2018 18:45:41

... danke für den Hinweis. Ich denke mal, die Zeit der "Kaliningrader Sorglosigkeit" oder der föderalen Unaufmerksamkeit ist vorbei ... Aber sich allseitig zu informieren ist natürlich "erste Bürgerpflicht". Danke nochmals.

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