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Aktuelles aus dem russischen Bankensektor

Di, 17 Jan 2017 Wirtschaft & Finanzen


Aktuelles aus dem russischen Bankensektor

Der russische Bankensektor ist seit Mitte 2013 durch eine außerordentliche Dynamik gekennzeichnet. Durch die Leiterin der russischen Zentralbank wurde die Disziplinierung des Bankensektors eingeleitet. Monatlich verlieren im Rahmen dieses Prozesses viele Banken ihre Lizenz. Bei einem privaten oder wirtschaftlichen Engagement in Russland sollte man diesem Prozess besondere Aufmerksamkeit widmen.

Mit diesem Beitrag informieren wir aktuell und operativ über Entscheidungen der russischen Zentralbank im Rahmen der Disziplinierung des russischen Bankensektors. Veröffentlicht werden populäre Informationen mit allgemein verständlichem bankpolitischem Inhalt sowie aktuelle Lizenzentzüge für russische Banken durch die Zentralbank.

Stand der Aktualisierung: 16. Januar 2017

Nachfolgende Tabelle zeigt die Lizenzentzüge der russischen Zentralbank im laufenden Monat. Wir ergänzen diese Tabelle am Tag der Veröffentlichung der Entscheidung durch die Zentralbank.

 

1. LIZENZENTZUG IM AKTUELLEN MONAT
LNR DATUM BANKBEZEICHNUNG ZULASSUNG STANDORT
1 16.01.17 Bulgar Bank 12.06.92 Jaroslawl
2        
3        
4        
5        
6        
7        
8        
9        
10        

 

In Russland gibt es ein Einlagensicherungssystem. Dieses wird durch eine staatliche Versicherungsgesellschaft garantiert. Im Falle eines Lizenzentzuges werden im Ausschreibungsverfahren andere russische Banken ausgewählt, die den Anlegern ihre Bankeinlagen erstatten. Die Bankeinlagen werden in voller Höhe, einschließlich angelaufener Verzinsung erstattet, jedoch nicht mehr als 1,4 Mio. Rubel. Sparguthaben in ausländischer Währung werden in Rubel, zum Kurs der Zentralbank am Tage der Lizenzannullierung ausbezahlt. Die Auszahlung der Guthaben beginnt i.d.R. 14 Tage nach Lizenzentzug und ist ohne wesentliche Bürokratie.

 

2. STRUKTUR DES RUSSISCHEN BANKENSEKTORS 2017
                                                                 JAN   FEB   MRZ   APR   MAI   JUN   JUL   AUG   SEP   OKT   NOV   DEZ 
Banken im Einlagensicherungsfond                        
Banken ohne Einlagensicherungsfond                         
Banken im Einlagensicherungsfond ohne Recht Konten zu eröffnen                        
Bankagenten                        
Lizenzentzug 1                      
Banken in Liquidierung                        
Liquidierte Banken                        

 

 

3. STRUKTUR DES RUSSISCHEN BANKENSEKTORS DEZEMBER DES JAHRES
                                                                 2014   2015   2016   2017   2018   2019   2020
Banken im Einlagensicherungsfond 861 842 812        
Banken ohne Einlagensicherungsfond  146 165 197        
Banken im Einlagensicherungsfond ohne Recht Konten zu eröffnen 8 7 4        
Bankagenten 78 76 65        
Lizenzentzug 89 92 97 1      
Banken in Liquidierung 180 235 301        
Liquidierte Banken 207 232 259        

 

Die Auswirkungen der Lizenzentzüge sind gegenwärtig im nachfolgenden Diagramm noch nicht augenscheinlich. Für eine Komplettabwicklung einer Bank werden 2-3 Jahre benötigt, so dass eine rapide Abnahme der offiziell ausgewiesenen Banken erst Ende 2017 sichtbar werden wird. Die vorhergehende Tabelle zeigt, dass die russische Zentralbank, im Gesamtraum ihrer Existenz, 259 Banken liquidiert hat. Gegenwärtig sind weitere 301 Banken im Liquidierungsprozess. Es kann davon ausgegangen werden, dass sich die Anzahl der Banken in Russland zwischen 400-500 Banken einpegeln wird. Nach Aussagen der Zentralbank wird sich der Prozess der Lizenzentzüge im Jahre 2017 verlangsamen, da die unzuverlässigsten Banken in den letzten drei Jahren bereits vom Markt genommen worden sind. Nach pessimistischen Aussagen der Zentralbank, wird der russische Bankensektor in 3-5 Jahren, also 2020/2022 auf stabilen Füßen stehen.

 

 

4. LIZENZENTZUG 2017    
LNR DATUM       BANKBEZEICHNUNG      ZULASSUNG  STANDORT
1 16.01.17 Bulgar Bank 12.06.92 Jaroslawl
2        
3        
4        
5        

 

 

5. LIZENZENTZÜGE NACH JAHREN
2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017
8 15 19 23 8 41 89 92 97 1

 

6. BANKEN IM GESUNDUNGSPROZESS (Wiederherstellung der vollen Geschäftsfähigkeit unter Kontrolle der Zentralbank)

 

Bankbezeichnung

 B 

Baltiski Bank, Baltinvestbank, Bank AWB, Bank Moskau, Bank Uralsib, BinBank Kreditkarten (Moskom Privatbank), BinBank Surgut und Akkobank

 W 

WokBank, WusBank

G

GasEnergoBank

I

InvestTorgBank, Inres Bank

K

Kedr Bank, Kraiinvestbank

M

MosOblBank

P

Pojdjom

R

Rossiskii Kapital, Rost Bank

S

SKA Bank, Sowjetski Bank, Solidarnost, SozInvestBank

T

Tawritscheski Bank, TwerUniversalBank, Timerbank, Trust Bank

F

Finanz-Business-Bank, FondServiceBank

E

Ekonombank, ExpressWolga

 

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Banken, Föderales, Russland, Zentralbank

   Kommentare ( 20 )

pazi Veröffentlicht: 16. Februar 2015 21:04:20

Ist sie mit jemanden den wir "kennen" befreundet ?

Uwe Erich Niemeier Veröffentlicht: 16. Februar 2015 21:07:34

... ich möchte gerne auf die Frage antworten, habe sie aber nicht verstanden. Bitte etwas ausführlicher fragen.

pazi Veröffentlicht: 16. Februar 2015 21:35:16

Weil diese Frau schön ist, und schön und groß abgebildet wurde, und bestimmt auch mächtig ist, dachte ich, sie ist vielleicht mit einem "hohen Herrn" befreundet ?

Im Spaß, ich glaube Sie wussten gleich Bescheid, noch aufdringlicher möchte ich aber nicht fragen.
Das soll auch nicht mein Haupt-Thema werden, ich habe eben daran gedacht als ich sie gesehen habe, so kam ich auf die Frage.

Uwe Erich Niemeier Veröffentlicht: 16. Februar 2015 21:42:42

... wir haben für vieles sofort eine Antwort parat. Ich persönlich habe große Hochachtung vor Elvira Nabiullina. Eines meiner Lieblingsthemen ist nun mal der Bankensektor und die Finanzen. Und da fallen dann auch solche Frauen auf. Wir haben einen Artikel veröffentlicht - im Dezember 2013, rund ein halbes Jahr, nachdem Elvira Nabiullina Chefin der Zentralbank geworden ist:

http://kaliningrad-domizil.ru/portal/information/persnlichkeiten/elvira-nabiullina---eine-starke-frau-in-einem-starken-land/

Mit wem sie verheiratet ist und und aus welcher (Denk)-Schule sie stammt, kann man alles dem Artikel entnehmen.

pazi Veröffentlicht: 17. Februar 2015 15:04:53

Danke, für den Link, mein Eindruck hat sich dadurch verstärkt.

pazi Veröffentlicht: 2. April 2015 00:52:45

Eigentlich ein trauriger Artikel.

Uwe Erich Niemeier Veröffentlicht: 2. April 2015 00:59:44

... eigentlich überhaupt nicht. Ich bin begeistert von dieser Entwicklung. Finanz- und Bankensystem in Russland ist eines meiner Lieblingsthemen und der russische Bankensektor hat so einen Reformbedarf, wie kaum ein anderer Bereich. Und über jeden Lizenzentzug bin ich begeistert. Um an meine Wunschzahl heranzukommen, müssen noch rund 400 Banken die Handlungslizenz entzogen werden, dann kommen wir endlich zu einem Stand, wo wir alle sehr zufrieden sein können - vorausgesetzt, die allgemeine Finanzpolitik Russland wird so fortgesetzt, wie sie im stillen Kämmerlein geplant ist. Leider gestattet die jetzige wirtschaftliche Lage nicht mehr das Tempo der Lizenzentzüge wie im Vorjahr. Dafür ist die Zentralbank nun dazu übergegangen, marode Banken zur Sanierung an andere solide Banken zu übergeben, die diese dann nach der Sanierung schlucken - eine gute Sache, um den kleinen Anleger nicht um seine Ersparnisse zu bringen.

pazi Veröffentlicht: 2. April 2015 02:04:24

Wenn Sie das schreiben, freue ich mich mit.

Hausmann Veröffentlicht: 2. April 2015 10:50:54

Ansich völlig normal, daß Firmen, Konzerne, Banken, sogar ganze Staaten zahlungsunfähig werden und keinen Pfennig Steuergeld kriegen, Lernen durch Schmerz halt - im Interesse der Kunden. (Stimmt es, daß solche Bankdirektoren früher gelyncht wurden?)

Uwe Erich Niemeier Veröffentlicht: 2. April 2015 11:01:43

... naja, als am 13. Dezember 2013 die große Kaliningrader "Invest-Bank" krachen ging, da stand der Gouverneur kurz davor gesteinigt zu werden, denn er hatte erst am Vorabend der aufgeregten Öffentlichkeit erklärt, dass man nichts zu befürchten habe, er hat aus sehr guter, zuverlässiger Quelle in Moskau, dass mit der Bank alles normal ist. Und am nächsten Morgen um 07.00 Uhr stand dann auf der Internetseite der Zentralbank, dass die Bank ihre Lizenz verloren hat. Die Bevölkerung war etwas "emotional" ...

Geht-Doch Veröffentlicht: 28. August 2015 01:33:47

Die gute Elvira gibt ja ganz schön Gas. Hier sagen wir: Die hat Haare auf den Zähnen.

Das steht POTENZIERT für große Männlichkeit, Kraft und große Couragiertheit.

Geht-Doch Veröffentlicht: 14. September 2015 03:57:00

Zwischen Januar und August 2015 hat sich die Zahl der Banken im Einlagensicherungsfond um 8 verringert, während im gleichen Zeitraum die Zahl der Banken ohne Einlagensicherungsfond um 8 zugenommen hat.

Da wird doch wohl nicht...

Geht-Doch Veröffentlicht: 19. Oktober 2015 19:10:37

Bis jetzt bin ich - außer der Geschichte mit dem [ewigen Wirtschafts] Wachstum - sehr gut zufrieden mit Elvira Nabiullina. Ich werde sie wohlwollend bei meinem Freund Wladimir Wladimirowitsch erwähnen.

Uwe Erich Niemeier Veröffentlicht: 19. Oktober 2015 19:42:30

Die deutsche Zeitung "Die Welt" hat ihr sogar einen großen Artikel gewidmet und sie über den grünen Klee gelobt. Das macht mich mißtrauisch - Nabiullina gegenüber, denn wenn die Westpresse lobt, dann sollte man vorsichtig werden.

Geht-Doch Veröffentlicht: 19. Oktober 2015 23:10:47

Da kommt Er nun wieder mit noblem Understatement daher. Wenn die Westpresse - UND DANN NOCH DIE WELT - lobt, müssen weltweit alle roten Warnlampen angehen und sämtliche Kirchenglocken Alarm schlagen. Dann ist ALLERHÖCHSTE Gefahr im Verzug, dann droht nicht nur Polen unterzugehen.
Wir werden die Dame genauestens beobachten müssen...

Hausmann Veröffentlicht: 25. Oktober 2015 21:23:23

Frau Nabiullina ist sicher topqualifiziert, ehrlich und loyal. Was mir mißfälllt (nicht nur in Rußland), ist das zentralistische und diktatorischen Bankensystem. Falls es überhaupt Privatbanken gibt, warum werden die nicht als normale Unternehmen behandelt (Insolvenzrecht usw.)? In einer Marktwirtschaft würden die Schwarzen Schafe sehr schnell geschlachtet und die Kundschaft eigenverantwortlicher und klüger werden.

Aber darum geht es momentan wohl eher weniger; man möchte im internationalen Haifischbecken mit dem Rücken "zur Wand" bleiben.

Uwe Erich Niemeier Veröffentlicht: 25. Oktober 2015 21:38:06

Russland verfügt gegenwärtig noch über rund 1.000 Banken. Der größte Teil dieser Banken ist privat. Sie sind in den wilden 90er Jahren geschaffen wurden und dienten nicht dazu, den öffentlichen Finanzbedarf zu regulieren. Viele der Banken wurden nur gegründet, damit ihre Besitzer billig zu Geld kamen. Ein Teil der Banken wurde durch kriminelle Machenschaften groß und verstößt heute noch grob gegen Gesetze des Staates. Das lässt sich kein Staat gefallen. Und der russische Staat wartet nicht, bis irgendeine Bank vielleicht mal Bankrott anmeldet, sondern handelt im Interesse der Kleinanleger und entzieht den Banken, die das Vertrauen verloren und gegen nationale und internationale Gesetze verstoßen, einfach die Lizenz, die Handlungslizenz. Was soll daran schlecht sein? Wollen Sie Anarchie im Bankenwesen?

Elvira Nabiullina genießt nicht nur in Russland hohes Ansehen, sondern auch in vielen westlichen Ländern, wie die erst kürzlich erfolgte Auszeichnung als beste Nationalbankchefin 2015 beweist.

Geht-Doch Veröffentlicht: 3. November 2015 00:08:00

Mit anderen Worten, Nabiullina fegt die Banken vom "Markt" die unter marktwirtschaftlichen Gesichtspunkten - die natürlich auch immer teilweise gesetzlich vorgegeben sind - nie hätte am Markt in erscheinung treten dürfen.

Hausmann Veröffentlicht: 24. November 2015 20:43:24

Ein erfrischend nüchternes Bild der russischen Wirtschaft und Finanzpolitik gibt Herman Gref (Sberbank) in der NZZ vom 23.11.2015.

"Die wichtigste Reform ist jene der öffentlichen Verwaltung. Solange sich dort nichts ändert, wird es auch nirgendwo sonst effektive Reformen geben. Das russische Verwaltungssystem ist in grossem Ausmass ein sowjetisches Relikt [...] Es erlaubt keine effiziente Regierungsführung. [...] Sie ist nicht ergebnisorientiert. [...] Die grosse Beteiligung des Staates an der Sberbank könnte durch eine Privatisierung viel effektiver genutzt werden."

Uwe Erich Niemeier Veröffentlicht: 24. November 2015 20:52:58

... außer Herrn Gref gibt es noch andere russische Politiker oder hochgestellte Beamte die eine andere Vorstellung über Entwicklungen in der russischen Gesellschaft haben. Das Problem ist eben nur, dass es (anscheinend) nicht genug junge und unter neuen Aspekten ausgebildete Perspektivkader gibt und Russland zu viele Probleme auf einmal lösen muss und dies natürlich nicht schafft - schon gar nicht in der jetzigen Lage. Und so wird eben dort erfolgreich vorgegangen, wo man es kann, auch wenn dies oftmals so etwas wie Flickwerk ist. Was mich persönlich "irgendwie" beruhigt ist, dass die russische Armee, von allen völlig unbemerkt, sich von einer gesellschaftlich geringgeschätzten Ansammlung Uniformierter zu einer hochakzeptablen gesellschaftlichen Elite entwickelt hat. Und ich hoffe, dass dies auch "unbemerkt" in anderen Gebieten so abläuft ...

Hausmann Veröffentlicht: 24. November 2015 21:23:48

Drücken wir die Daumen! :-)

Die Notiz oben sollte eigentlich nur (mangels eines Links) auf das Interview verweisen, wo neben dem Engagement meiner Lieblingsbank in Westeuropa und den USA auch die Dynamik der Beziehungen zu China angesprochen wird. Wer sich aus der Ferne und zudem noch sprachunkundig für Rußland interessiert sammelt halt überall (abseits der Wahrheitsmedien) Mosaiksteinchen, bis hin zum Sinowjewklub meinetwegen oder der iranischstämmigen Frau Wagenknecht.

Uwe Erich Niemeier Veröffentlicht: 24. November 2015 21:26:11

... tja, und letztendlich kommt man doch nicht zu der "absoluten" Erkenntnis. Ich glaube auch immer, dass ich nach 26 Jahren Russland dieses Land und seine Bürger kenne und stelle doch von Zeit zu Zeit fest, dass ich wohl nochmal 26 Jahre brauche, um wirklich alles zu verstehen ...

Geht-Doch Veröffentlicht: 15. Dezember 2015 00:43:29

"...oder der iranischstämmigen Frau Wagenknecht."

Frau Dr. Wagenknecht ist keineswegs iranischer Abstammung, sondern gebürtige Dunkeldeutsche - also in Jena. Wenn die Mutter deutsche ist und der Vater Iraner, kann ein in deutschland geborenes Kind keineswegs iranischer Abstammung sein.

Wenn man die Abstammung - aus welchen Gründen auch immer - schon thematisiert, dann sollte dies mit der nötigen Sorgfalt geschehen.

Sahra ist also deutsch-iranischer Abstammung mit deutscher Mutter.

Achim Veröffentlicht: 14. April 2016 09:23:38

@ Geht-Doch,

dass geht überhaupt nicht. Ich unterlasse es, eine Wertung abzugeben, was Jena war und heute ist. Wer Regionen als Dunkeldeutschland bezeichnet muss zwangsläufig das Gegenstück aufzeichnen - Helldeutschland.
Wenn Wladimir Putin mit seiner Mannschaft aus einem wilden Acker der sich Bankensektor nennt ein Organ macht, dass im klassischem Sinn für die Wirtschaft und für die Menschen funktioniert, dann ist eine attraktive und blitzgescheite Frau immer ebenbürtig wenn nicht sogar besser weil sie schlicht und einfach einfühlsamer sind.

Achim Veröffentlicht: 27. April 2016 09:07:07

... wenn unter den Lizenzentzügen für2016, " 4. LIZENZENTZUG 2016
LNR DATUM BANKBEZEICHNUNG ZULASSUNG STANDORT
1 15.01.16 Ergobank 17.05.94 Moskau " an erster Stelle steht, kann man daraus die Politik der Zentralbank der Russischen Förderration ablesen. Nach meiner Meinung ist es ein Schritt um sich aus der finanziellen Umklammerung der westlichen Finanzwelt zu lösen oder zumindest unabhängiger zu machen, denn die Ergobank gehört zum " Bankengestrüpp " des Finanzhaies Moody,s.

kgd .ru Veröffentlicht: 11. Mai 2016 21:47:58

Bankenwesen - Geldwesen

"Wenn die Bürger wüssten, wie das Bank(Geld)wesen funktioniert, gäbe es schon morgen eine Revolution." So oder so ähnlich habe ich einen Spruch in Erinnerung.

Man sagt auch:
"Kleine Ganoven rauben eine Bank aus, große gründen eine!"
Nennen sich vielleicht deshalb neuerdings die Banken vermehrt Geldinstitute. Klingt feiner und lenkt von deren Tätigkeiten ab...

Girokonten (Zwangskonten) kosten hier (A) im Durchschnitt bereits EUR 108.- pro Jahr (+20% im Vergleich zum Vorjahr), manche wesentlich mehr...

Radeberger Veröffentlicht: 8. Januar 2017 19:28:19

Elvira Nabiullina
Sie wurde als Bankerin des Jahres 2016 geehrt. Meinen Glückwunsch!

Radeberger Veröffentlicht: 18. Januar 2017 20:29:58

"Monatlich verlieren im Rahmen dieses Prozesses viele Banken ihre Lizenz. "
Und das nun seit über drei Jahren. Da fragt man sich doch, wieso die Bänker dieser teils Schrottbanken es nicht in den Griff bekommen, ihre Bank halbwegs vernünftig aufzustellen, so daß sie keinen Lizenzentzug bekommt. Sind diese Geldhacksche so borniert, so gierig oder warum lassen sie es darauf ankommen, daß ihnen die Elvira so auf die Finger schaut? Letztendlich sind doch nicht zu wenige von diesen Harsadeuren vor dem Kadi gelandet und dürfen nun in der Strafkolonie händige Arbeit leisten.

Uwe Erich Niemeier Veröffentlicht: 18. Januar 2017 21:01:52

Die "belasteten" Banken wissen, dass ihnen die Lizenz entzogen wird und dies nur eine Frage der Zeit ist, bis sie an der Reihe sind. Wenn eine Bank 20 Jahre lang "Wolf" war, kann man daraus kein "Schaf" machen - ohne komplett die Besitzverhältnisse zu verändern. Und so versuchen die Banken eben nur noch abzuschöpfen, was abzuschöpfen geht und warten auf den Tag "X".

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