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Ausländer investieren in russische Immobilien so stark wie vor 2014

Fr, 25 Jan 2019 Wirtschaft & Finanzen


Ausländer investieren in russische Immobilien so stark wie vor 2014
Begleittext zur Videoinformation
Der hier veröffentlichte Text ist der gesprochene Begleittext zum Video und entspricht der Qualität eines Manuskripts. Am Ende des Textes finden Sie den eigentlichen Beitrag in Form einer Videoinformation. Nur der Manuskripttext enthält nicht alle angebotenen Informationen, denn im Videobeitrag gibt es zusätzliche eingeblendete Text-, Grafik- und Fotoinformationen.

 

 

Das russische Infomationsportal „Kommersant“ informiert, dass Ausländer wieder verstärkt in russische Immobilien investieren. Der Investitionsumfang im Jahre 2018 hat bereits das Niveau des Jahres 2014 erreicht.

Ausländer investieren vorrangig in kommerzielle Immobilien. Die Investitionssumme hat den Stand des Jahres 2014 erreicht und somit kann man davon ausgehen, dass die vom Westen verhängten Sanktionen gegen Russland auch auf diesem Gebiet nur temporär vier Jahre mit abnehmender Tendenz gewirkt haben.

Im Jahre 2018 wuchs die Investitionssumme in Immobilien im Vergleich zum Jahre 2017 um 11 Prozent. Insgesamt erreichte der Anteil der ausländischen Investitionen am Gesamtumfang der Immobilieninvestitionen in Russland 24 Prozent. Jeder vierte Immobilienkauf wurde somit von einem Ausländer getätigt.

Trotz der erfreulichen Entwicklung bezeichnen die Analysten das Verhalten ausländischer Investoren als „verhalten“. Man gehe davon aus, dass Ausländer weiterhin aufmerksam die wirtschaftliche Entwicklung in Russland beobachten werden, ehe sie sich noch stärker als bisher auf dem Immobilienmarkt engagieren. Weitere Faktoren, die sich auf das Investitionsverhalten von Ausländern im Immobilienbereich auswirken sind immer noch die Sanktionen, wie auch die Entwicklung des Rubelkurses.

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Immobilien, Investitionen

   Kommentare ( 3 )

Радебергер Radeberger Veröffentlicht: 26. Januar 2019 02:54:24

Bei dem ganzen Thema muß man wohl von der Untertänigkeit der der EU-Staaten unter die Herrschaftsgelüste der USA ausgehen. Würden die sich einig sein, die EU meine ich, dann gäbe es diesen ganzen Sanktionswahnsinn nicht. Ob nun Trump oder ein anderer würde sichhüten, sich mit den europäern anzulegen. Aber weil diese Leute über Jahrzehnte zur Unterwürfigkeit und zum Gehorsam mit Zuckerbrot und Peitsche und zum Russenhaß dressiert worden sind, was soll man da erwarten.
Deswegen gibt es auch nur wenige, die für sich entdeckt haben, daß sie einen eigenen Kopf zum Denken haben und sich nicht haben das Rückrat ziehen lassen. Da gibt es einen Bauern Dürr, jetzt russischer Staatsbürger, aus Schwaben, der ist nach Rußland gezogen und ist nach einer schweren Zeit, die weder er noch Rußland zu verschulden hatte, zum größten Milchbauern Rußlands und zum Berater Putins in Landwirtschaftsfragen aufgestiegen. Eine solche Meldung habe ich aber in deutschen Medien noch nicht gefunden.Warum?

Uwe Erich Niemeier Veröffentlicht: 26. Januar 2019 09:15:39

... doch, es gab Meldungen über Dürr, aber nur sehr kurz. Er wurde sogar mal interviewt, aber ich persönlich hatte den Eindruck, dass er darin nicht trainiert war und das Interview besser nicht gegeben hätte.

Hauke Veröffentlicht: 26. Januar 2019 11:31:57

Doch, über Dürr gab es einen ganzen Film im deutschen TV.
Ich befürchte jedoch der treibt genau so Landwirtschaft in Russland wie wir es von landwirtschaftlichen Großbetrieben in Deutschland kennen und das ist wahrhaftig kein Rumesblatt.
Man produziert auf Masse schlechte und geschmacklose Lebensmittel.

Frank Werner Veröffentlicht: 26. Januar 2019 22:12:17

@Radeberger
Das liest sich so, als wäre ein kleiner Bauer nach Russland gegangen und wäre da groß geworden. Das stimmt aber so nicht. Er hat zwar sein Praktikum während des Studiums in Russland gemacht, hat aber zuerst ein größeres Unternehmen (glaube auch Landmaschinenhandel) in BaWü und parallel dazu in Russland später die Landwirtschaftsunternehmung aufgebaut (er hatte im Auftrag der Bundesregierung im Agrarbereich beraten und vermittelt) und wird jetzt wohl auch nach China expandieren. Und die russische Staatsbürgerschaft wurde ihm verliehen. Ich denke seine Verdienste für die Landwirtschaft in Russland wird niemand bestreiten. Und ohne Großbetriebe dürfte es - vor allem nach dem Niedergang - nicht gehen. Und je nach Region und Umfeld hat ein kleiner Bauer sicherlich keine wirkliche Chance (bei den Flächen, um die es geht). Und Berichte über Dürr, auch im TV, gab es einige.

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