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Ausländisches Kapital verlässt Kaliningrad

Fr, 12 Sep 2014 Wirtschaft & Finanzen


Ausländisches Kapital verlässt Kaliningrad

Die Wirtschaftsministerin des Kaliningrader Gebiets Anastasia Kusnezowa informierte über Abfluss von ausländischem Kapital aus Kaliningrad.

Die Struktur der Investitionen in die Kaliningrader Wirtschaft hat sich auf Grund des Abflusses von ausländischem Kapital geändert. Dies erklärte die Wirtschaftsministerin Anastasia Kusnezowa gegenüber Interfax.

Die anfängliche positiv-optimistische Prognose für das erste Halbjahr musste korrigiert werden. Dies hängt mit den gegenseitig verhängten Sanktionen zwischen Russland und dem Westen zusammen. Für das erste Halbjahr wurde mit einem Anwachsen der staatlichen und privaten Investitionen im Umfang von 7 Prozent gerechnet. In absoluten Summen hatte Kaliningrad 72,5 Mrd. Rubel (1,5 Mrd. Euro) erwartet. Im ersten Halbjahr wurden diese Erwartungen sogar noch mit 15,5 Prozent überboten. Aber heute ist klar, dass sich die Investitionsstruktur verändert, da ausländisches Kapital abfließt – so die Wirtschaftsministerin.

Ungeachtet der allgemein schwierigen Situation planen eine Reihe von Investoren eine wirtschaftliche Tätigkeit in Kaliningrad aufzunehmen. Es handelt sich dabei um Investoren aus Norwegen, Dänemark, Thailand. Sie planen eine umfangreiche Produktionsausweitung ihrer Schweineproduktion in Kaliningrad bis zum Jahre 2016. Die Investitionssumme hierfür beträgt 2,5 Mrd. Rubel (52 Mio. Euro).

Quelle: http://rugrad.eu/news/708683/

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Investitionen, Kaliningrad

   Kommentare ( 1 )

kakadu Veröffentlicht: 12. September 2014 13:28:39

Kalinigrad ist eine relativ kleine Region, wenn man hier zuläßt, dass
eine intensive Schweinezucht aufgebaut wird, dann spricht das für
geringe Weitsicht der Behörden.
Die Wohlstandsländer wie Dänemark und Norwegen, wo einem bei
"jedem Schritt das Fett in die Schuhe schwappt", verlagern ihren Gestank
( intensive Schweinezucht ist mit erheblicher Belastung der Lebensqualität
verbunden) nach Russland.
Putin sollte einmal seine vielen Millionäre in Moskau und St.Petersburg
zu Investitionen in Kaliningrad auffordern und verhindern, dass diese Gruppe
im Ausland Fusballklubs und Luxusimmobilien aufkauft.

Uwe Erich Niemeier Veröffentlicht: 12. September 2014 13:41:27

... einverstanden und nicht einverstanden.

Die Entwicklung der Vieh- und Pflanzenwirtschaft ist in Kaliningrad zu einer strategischen Aufgabe geworden, da das Gebiet sich bisher nicht selber versorgen kann. Da durch EU-Staaten bereits mit einer Lebensmittelblockade Kaliningrads gedroht wurde, bleibt nur der Ausweg "den Gestank auszuhalten" ...

Der letzte Absatz - ja, Ihr Wort in Putins Gehörgang. Und ich glaube, es ist nur eine Frage der Zeit, bis entsprechend formulierte "Gedanken" aus dem Munde Putins wieder herauspurzeln.

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