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Deutsche Firma „Stadler“ projektiert für Kaliningrad Straßenbahn

Mi, 05 Nov 2014 Wirtschaft & Finanzen


Deutsche Firma „Stadler“ projektiert für Kaliningrad Straßenbahn

Der Kaliningrader Bürgermeister Jaroschuk informierte, dass die weißrussische Filiale der deutschen Firma Stadler für Kaliningrad ein Straßenbahnprojekt erarbeiten wird. Das größte Problem besteht, nach den Worten des Bürgermeisters darin, dass nur Kaliningrad und die Stadt Pjatigorska eine schmale Spurbreite für Straßenbahnen hat und deshalb ein spezielles Projekt notwendig ist.

Gegenwärtig hat Kaliningrad die Wahl zwischen zwei Varianten: die polnische PESA und die „Meteliza“ der Firma Stadler. Am 20. November eröffnet Stadler seinen Produktionsstandort in Weißrussland und der Kaliningrader Bürgermeister wird aus diesem Anlass nach Weißrussland reisen um gleichzeitig den Projektvorschlag in Augenschein zu nehmen.

Kaliningrad will für den Erwerb dieser Straßenbahn alle föderalen Förderprogramme nutzen. Ziel ist es, den gesamten Straßenbahnbestand bis zum Jahre 2018 auszutauschen.

Der Bürgermeister informierte weiterhin, dass die Stadt plant, ein gesondertes Straßenbahnbett zu bauen, getrennt vom sonstigen Verkehr. Dies soll die Geschwindigkeit der Straßenbahn erhöhen. Gegenwärtig hat die Kaliningrader Straßenbahn eine Geschwindigkeit von 12 km/h. Bereits die jetzt beginnende Instandsetzung der Straße 9. April wird die Forderung nach einem gesonderten Gleisbett berücksichtigen. Werden diese Pläne Realität, kann die Straßenbahn ihre Passagiere mit einer Geschwindigkeit von 40 km/h befördern.

Der vermutliche Preis für einen Straßenbahnzug beträgt zwischen 1,2 – 1,5 Mio. Euro. Insgesamt werden 35 Straßenbahnzüge benötigt.

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