Kaliningrad-Domizil

Informationsagentur
+7 (4012) 32-65-32

Deutsche Firma will neues Stadion in Kaliningrad bauen

Fr, 07 Nov 2014 Wirtschaft & Finanzen


Deutsche Firma will neues Stadion in Kaliningrad bauen

Der Kaliningrader Gouverneur informierte, dass eine deutsche Firma bereit ist, sowohl die Projektierung, wie auch den Bau des Stadions auf der Insel für genau die Summe vorzunehmen, die vom föderalen Haushalt zur Verfügung gestellt wurde.

Die deutsche GmbH „Eifel deutsche Stahltechnologie“ bietet somit ihre Leistungen dem Kaliningrader Gebiet an.

Es geht um das bereits auf 35.000 Plätze gestutzte Stadion auf der Insel, welches die deutsche Firma, schlüsselfertig für 15 Mrd. Rubel (300 Mio. Euro) errichten will. Diese phantastische Mitteilung verbreitete der Kaliningrader Gouverneur per twitter an seine interessierten Leser.

Der Gouverneur hat sich mit Vertretern dieser Firma getroffen und äußerte: „Wir haben knallharte Forderungen – hohe Qualität im Rahmen des vorgegebenen Finanzlimits. Die Deutschen sind bereit, diese Bedingungen zu erfüllen.“

Reklame

Fussball-WM

   Kommentare ( 2 )

Otto Russfreund Paul Veröffentlicht: 7. November 2014 11:29:45

....und das in diesen Zeiten? Ich kann nur sagen: Vorsicht vor Maulwürfen! Heute müßte man es im Sinne der europäischen Russlandpolitik als "politischen SIEG" betrachten, würden Bauvorhaben von internationaler Bedeutung in Russland nicht termingerecht fertiggestellt werden. Welchen Wert haben vereinbarte Abkommen/Termine? (Stichwort: Mistral) Sanktionen machens möglich - eine Peitschenpolitik mit dem Sinn FRISS oder STIRB!

Michael Göllner Veröffentlicht: 7. November 2014 12:11:24

Bei der vom Kaliningrader Gouverneur getwitterten Firma handelt es sich offensichtlich um die EIFFEL DEUTSCHLAND STAHLTECHNOLOGIE GmbH mit Sitz in Hannover und ist ein Tochterunternehmen des französischen EIFFAGE Konzerns. Eiffage ist ein französisches Bauunternehmen mit Firmensitz in Asnières-sur- Seine. Eiffage beschäftigt rund 69.000 Mitarbeiter.
Der Name Eiffel im deutschen Firmennahmen leitet sich nicht von der deutschen Landschaftsbezeichnung Eifel sondern vom französischen Erbauer des Pariser Eiffelturms ab. Von Größe und Leistungsspektrum ist das deutsche Unternehmen durchaus in der Lage den Stadionbau zu stemmen. Was allerdings von der Vertragstreue eines französischen- oder anderen EU-Unternehmens zu halten ist, sehen wir gerade an der Verzögerung der Übergabe des Hubschrauberträgers „Mistral“, obwohl diese nicht von den Sankktionen betroffen ist. Ich warne daher ebenfalls vor Euphorie.

Um einen Kommentar zu schreiben müssen Sie sich registrieren oder autorisieren
Melden Sie sich an