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Die Ausschreibung um das beste Stadtprojekt beginnt

Do, 30 Jan 2014 Wirtschaft & Finanzen


Die Ausschreibung um das beste Stadtprojekt beginnt
Eine Summe von 26 Mio. Rubel (578.000 Euro) stehen für die Ausschreibung zu Projektentwürfen für den Aufbau des neuen historischen Zentrums von Kaliningrad zur Verfügung. Die Teilnehmer an der Ausschreibung sollen Lösungsvorschläge für drei Territorien vorschlagen.
 
Eine Vielzahl von Vorschlägen, Verbesserungen und Ergänzungen wurden in die Ausschreibungsdokumentation, die auch in englischer Sprache vorliegt, bereits aufgenommen. Die Veröffentlichung der Ausschreibungsbedingungen erfolgt bis Ende Januar.
 
Bisher haben 42 Architektenbüros ihre Teilnahme an der Ausschreibung erklärt. Hierzu gehören Architekturbüros aus Deutschland, Dänemark, Schweden, Holland, Polen und Russland.
 
Die Teilnehmer sollen Vorschläge für drei Territorien erarbeiten.  Der aufwendigste und detaillierteste Abschnitt betrifft mit 10 Hektar das ehemalige Territorium „Königsberg“. Weniger aufwendig sind die Territorien um den eigentlichen historischen Stadtkern mit 56 Hektar und allgemeines Gelände mit insgesamt 160 Hektar.
Im Bereich „Königsberg“ soll ein neues Stadtzentrum als Alternative zum jetzigen Platz des Sieges geschaffen werden. Hierzu gehören ein Konzertsaal, eine Kongresshalle und ein musealer Komplex. Im Bereich der „Altstadt“ dürfen sich keine größeren Handelseinrichtungen befinden. Dieser Bereich soll sowohl für die Bürger der Stadt, aber auch für die Touristen im gleichen Maße anziehend und interessant sein.
 
Im Bereich des „Unteren Sees“ wird ein Landschaftspark benötigt und in der Nähe des alten Universitätsgebäudes eine Kombination aus Universität und Paradeplatz.
Das allgemeine Territorium muss die Hafenthematik berücksichtigen und die Thematik „Bernstein“ als Markenzeichen der Stadt. Das Ufer des Pregel muss wieder belebt werden.
In der Ausschreibungsjury werden sowohl ausländische wie auch russische Stadtbauspezialisten arbeiten. Der Ausschreibungssieger erhält eine Prämie und sein Projekt geht in das Eigentum der Region über. Die gesamte Ausschreibung wird begleitet durch öffentliche Anhörungen.
 
Der Beschluss, das historische Zentrum von Kaliningrad/Königsberg wieder zu errichten, wurde im September 2012 gefasst. Zu den Territorien die dies betrifft gehören: Altstadt, Kneiphoff, Vorstadt, Unterer See, Lomse, Lastadi, der Fluss Pregel, Königsberg und das dazugehörige Gebiet, Vorderer Steindamm, Universitätsplatz und Löbenicht.
 
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