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Die Finanzschrauben werden immer mehr angezogen

Sa, 09 Jun 2018 Wirtschaft & Finanzen


Die Finanzschrauben werden immer mehr angezogen

Die grenzenlose Finanz-Freiheit, begonnen in den 90er Jahren, nähert sich immer mehr dem Ende und es zieht Ordnung im Finanz- und Bankensektor ein. Nun will Russland den nächsten Schritt gehen und die Kontrolle der Nutzung von Geldkarten ausländischer Banken stärker kontrollieren.

So werden die russischen Banken zukünftig verpflichtet, Geldabhebungen zu melden, die mit Kreditkarten erfolgen, die durch ausländische Banken ausgestellt worden sind. Vorläufig soll es nicht alle ausländischen Kreditkarten betroffen, sondern nur Karten, die die Zentralbank zusammenstellt und über die die Zentralbank eine bessere Aufsicht führen will.

Ein entsprechender Gesetzentwurf wurde bereits in der Föderalregierung für gut befunden. Er wird der Staatsduma zugeleitet, die ihre Zustimmung in drei Lesungen geben muss.

Der Gesetzentwurf sieht vor, dass die Banken das Datum zu registrieren haben, wann mit der Karte eine Finanzoperation vorgenommen ist, wo dies geschehen ist und welche Summe bewegt wurde. Weiterhin sind die Kartennummer und die Ausgabebank zu melden. Die Banken haben die Informationen innerhalb von drei Tagen an die Organisation zu übermitteln, die durch die Zentralbank mit der Überwachung beauftragt wird (RosInformMonitoring). Die Banken haben weiterhin den Namen des Karteninhabers zu übermitteln und den Namen der Bankmitarbeiterin, die mit dieser Karte und dem Kunden gearbeitet hat.

Uwe Niemeier

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Banken, Zentralbank

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