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Die westliche Solidargemeinschaft und ihre Inkonsequenz

So, 16 Dez 2018 Wirtschaft & Finanzen


Die westliche Solidargemeinschaft und ihre Inkonsequenz
Begleittext zur Videoinformation
Der hier veröffentlichte Text ist der gesprochene Begleittext zum Video und entspricht der Qualität eines Manuskripts. Am Ende des Textes finden Sie den eigentlichen Beitrag in Form einer Videoinformation. Nur der Manuskripttext enthält nicht alle angebotenen Informationen, denn im Videobeitrag gibt es zusätzliche eingeblendete Text-, Grafik- und Fotoinformationen.

 

Im Jahre 2014 hat die westliche Solidargemeinschaft Sanktionen gegen das ungezogene Russland verhängt. Russland hatte es gewagt, eine eigene, vom Westen abweichende Meinung zu internationalen Fragen zu haben. Und da das bockige Russland sich durch die Sanktionen des Jahres 2014 nicht hat beeindrucken lassen, gab es in regelmäßigen Abständen neue Sanktionen, soviel Sanktionen, dass sich wohl kaum noch jemand durchfindet, welche Sanktionen dann nun eigentlich noch gelten.

Nur so kann man es wohl erklären, dass zum jetzigen Weltwirtschaftsforum in Davos eine ganze Reihe von russischen Persönlichkeiten anreisen, die auf der Sanktionsliste stehen und eigentlich das Gefängnis „Russische Föderation“ nicht verlassen dürften.

Gehen wir einmal davon aus, dass die russischen Propagandainstrumente „RIA-Novosti“ und „Interfax“ auch über gute Beziehungen verfügen und die Wahrheit verbreiten, so wird es zum diesjährigen Forum in Davos eine russische Delegation geben, die es eigentlich nicht geben dürfte.

Ob diese Information der Wahrheit entspricht, wird ja spätestens klar, wenn das Weltwirtschaftsforum offiziell eröffnet wird.

Im Vorfeld war bekannt geworden, dass man Oleg Deripaska, Viktor Wechselberg und Andrej Kostin die Einreise nach Davos, auf Grund der US-Sanktionen, verweigert habe. Wobei, die Europäer sind natürlich klug und diplomatisch. Man hat diesen Leuten natürlich nicht die Einreise verweigert, sondern hat die von den Dreien überwiesenen Eintrittsgelder, die zur Teilnahme am Forum zu entrichten sind, nicht angenommen und zurücküberwiesen, was defacto einem Einreise- bzw. Teilnahmeverbot gleichkommt. Tja, was tut der Westen nicht alles, um sich möglichst wenig schmerzhaft zu verbiegen.

Da zeigt sich Russland schon etwas weniger biegsam, denn der russische Premier Medwedjew hatte erklärt, dass Russland an diesem Weltwirtschaftsforum nicht teilnehmen werde, wenn diese drei Personen nicht eine Einladung erhalten.

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