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Dom Sowjetow / Haus der Räte – Symbol seiner Zeit

Mi, 13 Nov 2013 Wirtschaft & Finanzen


Dom Sowjetow / Haus der Räte – Symbol seiner Zeit

Der Stellvertretende Bürgermeister von Kaliningrad, Alexander Sujew ist der Meinung, dass das Haus der Räte genauso ein Symbol seiner Zeit ist wie das Königstor.

Die Streitereien mit den jetzigen Besitzern des Hauses der Räte setzen sich fort. Doch der in der Vergangenheit vorhandene „Druck“ ist aus den Streitigkeiten raus. Nach den Worten von Alexander Sujew ist die Stadt Besitzer von drei Etagen, also ungefähr 15 Prozent dieses Gebäudes. Diese Eigentumsübertragung erfolgte im Ergebnis der bisherigen gerichtlichen Auseinandersetzungen. Die restlichen 85 Prozent des Gebäudes gehören nach wie vor der Firma „Proto-Stroi“. Und das Schicksal des Hauses der Räte ist nach wie vor ungeklärt. Für Sujew persönlich ist das Haus der Räte genauso ein Symbol für Kaliningrad, wie es das Königstor für Königsberg war.

Alexander Sujew ist bereit, gemeinsam mit den Bürgern der Stadt über das Schicksal des Hauses nachzudenken. Rein vom technischen Standpunkt her ist es einfacher, dieses Gebäude zu Ende zu bauen als abzureißen, denn das Gebäude selber ist an sich zu einem Großteil bereits fertig gestellt. Um es zu Ende zu bauen und in Nutzung zu überführen sind aber trotzdem noch erhebliche Finanzmittel erforderlich. Leider gibt es keinerlei Informationen welche Pläne der Mehrheitseigentümer mit diesem Gebäude hat. Und Sujew fügte hinzu, dass er den physischen Besitzer des Hauses der Räte niemals zu Gesicht bekommen hat. Und es bestehen keine Verbindungen zu ihm.

Im September 2012 hatte der Bürgermeister Jaroschuk erklärt, dass die Stadtjuristen die Aufgabe erhalten haben, Lösungsvorschläge für dieses Objekt zu unterbreiten. Der jetzige Besitzer bezahlt keine Grundstückspacht und glänzt durch Inaktivität. Der Bürgermeister wollte einen aktiven Investor gewinnen, mit dessen Hilfe er das Problem lösen könne.

Das Gebäude wurde im Jahre 2003 an die genannte Firma verkauft. Seit diesem Zeitpunkt gibt es Auseinandersetzungen mit der Stadt, die die Rechtmäßigkeit des abgeschlossenen Vertrages anzweifelt. Das Gericht erkannte den die Forderung als rechtmäßig und erklärte den Vertrag für ungültig. Allerdings existierte zu diesem Zeitpunkt die juristische Person, die als Verkaufspartner aufgetreten war, nicht mehr und eine Rückübergabe ist somit nicht möglich.

Nun will man die Bevölkerung in die Lösung des Konfliktes einschalten. Parallel dazu soll aber schon mit der Gestaltung des daneben befindlichen Grundstückes begonnen werden. Nach bisherigen Vorstellungen sollen bei der Gestaltung deutsche, sowjetische und russische architektonische Elemente einfließen.

Quelle: http://kgd.ru/news/item/31457-zuev-dlya-menya-dom-sovetov-takoj-zhe-simvol-goroda-kak-i-korolevskie-vorota

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