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Düstere Aussichten für das Jahr 2016

Sa, 09 Nov 2013 Wirtschaft & Finanzen


Düstere Aussichten für das Jahr 2016

Regierungsverantwortliche des Kaliningrader Gebietes zeichnen ein wenig optimistisches Szenario für das Jahr 2016 – dem Jahr der Liquidierung der Sonderwirtschaftszone.

Am 07. November stellte der Finanzminister der Kaliningrader Regierung, Viktor Porembski den Kaliningrader Duma-Abgeordneten seine Prognose für die sozialökonomische Entwicklung des Kaliningrader Gebietes im Jahre 2014 und für die Zeit bis 2018 vor. Der Beamte rechnet für das Jahr 2016 mit einem Rückgang der Gesamtproduktion für das Kaliningrader Gebiet um 16 Prozent. Insbesondere betroffen sind die Bereiche der Lebensmittelproduktion, der Produktion von Elektroerzeugnissen, Metallerzeugnissen, Textilproduktion und der Bekleidungsindustrie. Viktor Porembski rechnet mit 47.000 Entlassungen in diesen Bereichen.

Ein weiterer Risikoschwerpunkt stellt nach den Worten des Finanzministers der Großhandel und die Transportlogistik dar.

Auf die konkrete Frage eines Abgeordneten, Firmen zu nennen, die der Minister in erster Linie in der Existenz bedroht sieht, nannte dieser „Produkty Pitanie“ (größter Produzent von Halbfertigprodukten aus Hühnerfleisch in Russland), das Fleischkombinat in Tschernjachowsk, die Firma „Almaka“ und die litauische Firma „Witshunjai Rus“.

Zu einem früheren Zeitpunkt erklärte der Gouverneur, dass er keine Gründe sieht, weshalb es zu einem Produktionsrückgang in Kaliningrad kommen sollte. Noch ein wenig früher klagte er aber, während eines Treffens mit dem russischen Präsidenten, über die bevorstehende Katastrophe im Jahre 2016. Nun kann sich die Geschäftswelt Kaliningrads auswählen welchen Worten und welcher Persönlichkeit sie Glauben schenken wollen.  

Quelle: http://kgd.ru/news/item/31406-vlasti-prognoziruyut-zakrytie-v-2016-godu-produktov-pitaniya-i-almaka

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Gebiet, Sonderwirtschaftszone

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