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Eile mit Weile – zum Stand des neuen Stadions zur Fußball-WM 2018

Sa, 08 Feb 2014 Wirtschaft & Finanzen


Eile mit Weile – zum Stand des neuen Stadions zur Fußball-WM 2018
Seit September 2012 steht es fest: Kaliningrad ist Ausrichterstadt der Fußball-Weltmeisterschaft 2018. Neidvoll blickt man auf die Ruhe, die die Kaliningrader Verantwortlichen seit dem ausstrahlen.
 
Sicherlich gibt es den Spruch „In der Ruhe liegt die Kraft“ – aber die Ruhe, die die Stadt Kaliningrad ausstrahlt, ist doch eher beunruhigend. Wenn es um den Bau eines ganz normalen Stadions, an einem ganz normalen Ort, für eine ganz normale Infrastrukturentwicklung gehen würde, so ist vielleicht diese Ruhe normal. Aber wir haben es mit einem schwierigen Stadion an einem sehr schwierigen Standort zu tun.
 
Nun hat sich der regionale Vizepremier Alexander Rolbynow an den Ort des Geschehens begeben und sich vom Fortschritt der „vorbereitenden Arbeiten zur Vorbereitung des Baugrundstückes für die Vorbereitung des Baubeginns …“ zu überzeugen.
 
Es gibt einen neuen Auftragnehmer – die Firma „GlobalElektroService“, eine Firma die das Vertrauen des föderalen Zentrums, sprich des Sportministeriums genießt. Der ehemalige Auftragnehmer, die Firma „Mostowik“ ist nun nicht mehr Auftragnehmer, sondern Subauftragnehmer des Auftragnehmers … naja, wir werden schon noch den Überblick behalten.
 
Um das versumpfte Gebiet für den Baubeginn vorzubereiten, wurden zeitweilige Transportwege angelegt. Eine zeitweilige Pontonbrücke über den Pregel ergänzt das Straßenprovisorium. Diese vorbereitenden Arbeiten gewährleisten den Transportverkehr der Bautechnik und der Baumaterialien unter Umgehung des Stadtzentrums.  Jeden Tag werden bis zu 2.500 Kubikmeter Sand auf die „Insel“ geschüttet. Das ist nur ein Viertel dessen, was erforderlich ist, um im Plan zu liegen.
Normalerweise müssten alle Arbeiten auf den Monat April vertagt werden, da die Witterungsbedingungen für die jetzigen Arbeiten nicht normal sind. Insbesondere das Einschwimmen der Pontons auf dem teilweise zugefrorenen Pregel war nicht optimal. Die von der russischen Armee angebotenen Pontons erwiesen sich als ungeeignet, so dass der Auftragnehmer auf zwanzig Jahre alte deutsche Pontons zurückgreifen musste, die die große Last der Transporte besser trägt als die russischen Pontons.
 
Jetzt wartet die Baufirma auf das Fällen der Bäume, die Säuberung des anliegenden Geländes von wildem Bewuchs, das Einbringen von speziellen Baumaterialen für die weitere Grundbefestigung auf 22 Hektar Gesamtfläche. Das Gelände, welches sich unmittelbar unter dem Stadion befindet muss bis zum Sommer vorbereitet sein, da dann die eigentlichen Bauarbeiten für das Stadion beginnen sollen. Vier Jahre verbleiben noch, in deren Ergebnis sich Kaliningrad mit einem völlig neuen Gesicht zeigen will.
 
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Bauwesen, Fussball-WM

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