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EILMELDUNG – Der schwarze Freitag

Fr, 13 Dez 2013 Wirtschaft & Finanzen


EILMELDUNG – Der schwarze Freitag

Die Zentralbank der Russischen Föderation hat soeben einer Reihe von russischen Banken die Lizenz entzogen.

Der heutige Tag, Freitag der 13. Dezember wird vermutlich in die Kaliningrader Banken-Geschichte als der „Schwarze Freitag“ eingehen. Der ältesten Privatbank Kaliningrads ist die Lizenz entzogen worden. Die Bank wurde unter Zwangsverwaltung gestellt, jegliche Finanzoperationen sind eingestellt.

Mit Befehl der Zentralbank der Russischen Föderation OD-1024 vom 13.12.2013 ist die Lizenz für die Durchführung von Bankoperationen beim Kreditinstitut AKB „Investbank“ eingezogen worden. Die Bank wurde unter zeitweilige Zwangsverwaltung gestellt.

Quelle: http://www.cbr.ru/pw.aspx?file=/press/ik/131213_082848bank4-general.htm

Mit Befehl der Zentralbank der Russischen Föderation OD-1028 vom 13.12.2013 ist die Lizenz für die Durchführung von Bankoperationen beim Kreditinstitut „Smolensker Bank“ eingezogen worden. Die Bank wurde unter zeitweilige Zwangsverwaltung gestellt.

Quelle: http://www.cbr.ru/pw.aspx?file=/press/ik/131213_083457bank5-general.htm

Mit Befehl der Zentralbank der Russischen Föderation OD-1026 vom 13.12.2013 ist die Lizenz für die Durchführung von Bankoperationen beim Kreditinstitut „Bank Projektfinanzierung“ eingezogen worden. Die Bank wurde unter zeitweilige Zwangsverwaltung gestellt.

Quelle: http://www.cbr.ru/pw.aspx?file=/press/ik/131213_084023bank6-general.htm

 

In der Begründung zum Lizenzentzug durch die russische Zentralbank wird die Kaliningrader „Investbank“ beschuldigt, im Verlaufe eines Jahres mehrmals Kontrollanweisungen der Zentralbank missachtet, normative Weisungen nicht erfüllt und russische Gesetze zur Regulierung der Bankentätigkeit nicht erfüllt zu haben.

Quelle: http://www.cbr.ru/pw.aspx?file=/press/ik/131213_084857bank1-otziv.htm

 

Kommentar UN: Ab sofort sind sämtliche Filialen der genannten Banken geschlossen. Mitarbeiter erhalten keine Zutrittsberechtigung, keinerlei Finanzoperationen sind mehr möglich. Der russische Staat als Garantiegeber für Geldeinlagen bis zu einer Höhe von 700.000 Rubel (ca. 15.500 Euro) leitet über seine Zentralbank alle Maßnahmen ein, um in kurzer Zeit aus dem Garantiefond den Anlegern die Summen auszuzahlen. In der Regel wird mit der Auszahlung eine örtliche Bank beauftragt, die sich in räumlicher Nähe zur Investbank befindet.

Rund 90 Prozent aller Anleger bei der „Investbank“ kommen in den Genuss der vollständigen Erstattung ihrer Bankeinlagen. Alle anderen Summen über 700.000 Rubel (rsp. 15.500 Euro) sind für die Anleger verloren, sofern aus der vorhandenen Aktiva der Bank nicht weitere Auszahlungen erfolgen können.

Über das weitere Schicksal der ältesten Privatbank Kaliningrads werden wir Sie weiterhin informieren.

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Banken, Finanzen, Föderales, Kaliningrad

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