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Ein russischer Gentleman bittet zur Kasse

Mi, 15 Mai 2019 Wirtschaft & Finanzen


Ein russischer Gentleman bittet zur Kasse
Begleittext zur Videoinformation
Der hier veröffentlichte Text ist der gesprochene Begleittext zum Video und entspricht der Qualität eines Manuskripts. Am Ende des Textes finden Sie den eigentlichen Beitrag in Form einer Videoinformation. Nur der Manuskripttext enthält nicht alle angebotenen Informationen, denn im Videobeitrag gibt es zusätzliche eingeblendete Text-, Grafik- und Fotoinformationen.

 

 

Alexander Bastrykin ist der Leiter des Untersuchungskomitees – eines Rechtpflegeorgans der Russischen Föderation. Während des internationalen Juristenforums in St. Petersburg meinte er, dass die russischen Oligarchen zur Kasse gebeten werden sollten.

Er wolle nicht in der Vergangenheit kramen, wo es einigen Personen gelang, innerhalb kürzester Zeit große Reichtümer anzuhäufen. Es geht um die Gegenwart, wo es wieder einigen wenigen gelingt, viel Geld zu verdienen. Wenn die russische Gesetzgebung dies ermöglicht, so solle man auch Gesetze schaffen, damit diese Schnell-Verdiener einen Teil ihres erarbeiteten Geldes in nationale Projekte anlegen.

Ein Gesetz, welches das Großkapital und die mittelständischen Unternehmer verpflichtet, in Nationalprojekte zu investieren gibt es nicht. Vielleicht gibt es aber freiwillige Verpflichtungen – aber gesetzlich ist nichts geregelt. Dies sollte man ändern – so Bastrykin.

Bei den von ihm angesprochenen Programmen handelt es sich um großangelegte Projekte zur Entwicklung des Landes in 12 Bereichen. Hier sind die größten und schwierigsten zu lösenden Probleme gebündelt. Hierbei handelt es sich um die Demographie, Kultur, Gesundheitswesen, Bildung, Wohnungsbau und Umweltschutz. Die Programme sind vom russischen Präsidenten bestätigt worden und sollen bis zum Ende seiner Amtszeit im Jahre 2024 umgesetzt sein.

Eine Reihe von Experten haben Zweifel an der Umsetzbarkeit der Programme geäußert – insbesondere deshalb, weil finanzielle Grundlagen fehlen.

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