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Einschränkungen bei Banken für Staatsunternehmen

Fr, 06 Jun 2014 Wirtschaft & Finanzen


Einschränkungen bei Banken für Staatsunternehmen

Staatsunternehmen können zukünftig nicht mehr nach Lust und Laune mit einer Bank zusammenarbeiten. Die neue Politik der Zentralbank macht auch eine neue Bankenpolitik in den Staatsfirmen notwendig, wenn diese nicht viele Budgetgelder verlieren wollen.

Das russische Finanzministerium bereitet gemeinsam mit der russischen Zentralbank eine Liste von Banken vor, mit denen zukünftig russische Staatsunternehmen zusammen arbeiten können. Damit wird eine Weisung des russischen Präsidenten zum Schutz des Finanzsystems und der Verstärkung der Kontrolle der Finanzen von strategischen Firmen im Zusammenhang mit den internationalen Sanktionen umgesetzt.

Durch Experten werden zum gegenwärtigen Zeitpunkt zwei Schutzvarianten des Finanzsystems erarbeitet. Die erste Variante beinhaltet die Erarbeitung einer nicht öffentlichen Liste von Banken, bei denen die Staatsfirmen Konten eröffnen und Finanzoperationen durchführen dürfen. Die zweite Variante sieht die Schaffung spezieller Kassenabteilungen in den Staatsbetrieben vor.

Von dieser Neuerung sind ungefähr 70 Staatsunternehmen betroffen, wie z.B. die Russische Eisenbahn, Aeroflot, RusGidro, Rostech, Gasprom, Rosneft und weitere.

Die Liste der „Vertrauensbanken“ soll recht groß gehalten werden. Es besteht auch durchaus die Möglichkeit, dass in diese Liste Tochterfirmen ausländischer Banken aufgenommen werden.

Einige Vertreter von Staatsunternehme haben bereits erklärt, dass diese Neuerungen keine Schwierigkeiten für ihre Firmen darstellen und sehr leicht umzusetzen sind.

Quelle: http://lenta.ru/news/2014/05/30/banki/

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Banken, Finanzen, Zentralbank

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