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Einschränkungen bei privater Lebensmitteleinfuhr geplant

Sa, 01 Jun 2019 Wirtschaft & Finanzen


Einschränkungen bei privater Lebensmitteleinfuhr geplant
Begleittext zur Videoinformation
Der hier veröffentlichte Text ist der gesprochene Begleittext zum Video und entspricht der Qualität eines Manuskripts. Am Ende des Textes finden Sie den eigentlichen Beitrag in Form einer Videoinformation. Nur der Manuskripttext enthält nicht alle angebotenen Informationen, denn im Videobeitrag gibt es zusätzliche eingeblendete Text-, Grafik- und Fotoinformationen.

 

 

Sie kommen aus Deutschland und wollen Russland besuchen? Um die Reise preiswert zu machen, nehmen sich viele Butterstullen mit. Zukünftig wird es wohl ratsam sein, diese Butterstullen noch vor der russischen Grenze zu konsumieren, denn die private Einfuhr von Lebensmitteln soll weiter eingeschränkt werden.

Natürlich ist diese Information nicht ganz ernst zu nehmen, denn niemand hat die Absicht, die Einfuhr von Butterstullen zu verbieten. Aber an der Einschränkungen der Einfuhrmenge von Lebensmitteln für den privaten Verbrauch arbeitet der russische Gesetzgeber seit einiger Zeit.

Nun hat auch das russische Landwirtschaftsministerium sich zustimmend zu einem Verbot des Imports ausländischer Lebensmittel ausgesprochen. Der Landwirtschaftsminister höchst selbst kommentierte die Notwendigkeit eines derartigen Verbots für Fleisch- und Milchprodukte. Er betonte, dass es sich um Einschränkungen handeln müsse und nicht um ein Totalverbot.

Es sollen alle die Lebensmittel für die Einfuhr verboten werden, die eine Gefahr für die Verbreitung von Krankheiten mit sich bringen.

Es soll weiterhin Freimengen von bis zu fünf Kilo geben, die die Einreisenden mitführen dürfen – allerdings auch nur, wenn die Lebensmittel aus Ländern stammen, wo es keine Epidemien oder ähnliches gibt.

Für Kaliningrad wäre diese Gesetzgebung ein großer Vorteil. Es gibt eine Reihe von Personen, die individuell nach Polen reisen und dort Lebensmittel in großem Umfang einkaufen. In Kaliningrad werden diese Lebensmittel dann aus Kofferräumen und unter unhygienischen Umständen weiter verkauft und die Stadtverwaltung hat gegenwärtig wohl nur eingeschränkte Möglichkeiten, mit diesen illegalen Händlern zu kämpfen. Mit dem neuen Gesetz liegt die Verantwortung beim russischen Zoll, der diese Waren, die häufig unter niedrigsten hygienischen Bedingungen transportiert werden, sofort an der Grenze beschlagnahmt und zu vernichten hat.

Gegenwärtig besteht die Möglichkeit, diesen Gesetzentwurf zu diskutieren. Die Bevölkerung hat hierzu die Möglichkeit bis 3. Juni über das Internetportal des Landwirtschaftsministeriums.

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