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Erleichterungen für ausländische Transportunternehmer zur Weltmeisterschaft

Mi, 06 Jun 2018 Wirtschaft & Finanzen


Erleichterungen für ausländische Transportunternehmer zur Weltmeisterschaft

Russland hat beschlossen, den ausländischen Transportunternehmern zur Weltmeisterschaft das Leben doch etwas zu vereinfachen. Für eine Einreise in das Kaliningrader Gebiet ist es nun nicht mehr nötig, das „GLONASS“-System im Fahrzeug zu installieren.

Wie der Kaliningrader Vizegouverneur Alexander Rolbinow informiert, schlägt man den Busbetreibern vor, alternativ das System „Platon“ (Maut-System in Russland) zu nutzen und die dafür notwendigen Signalgeber im Fahrzeug zu installieren.

Begründet wird diese Korrektur mit den doch relativ hohen Kosten für das „Glonass“-System, die man den Busunternehmern nicht zumuten möchte. Überschreitet jetzt ein Bus die Grenze zum Kaliningrader Gebiet, wird dort sofort ein „Platon“-Signalgeber ausgegeben. Zu hinterlegen sind 7.000 Rubel Pfandgeld. Bei der Ausreise wird das Geld zurückerstattet.

Der Vizegouverneur erwähnte noch eine mehrsprachige Internetseite (leider ohne konkrete Adressenangabe), auf der man rechtzeitig informieren kann, wann man einreist und das man ein derartiges Gerät benötige.

Aber auch für die Busfahrer, die das „Platon“-System nicht nutzen wollen, gibt es eine Alternative. Diese können ihren Bus bis nach Kaliningrad führen. Dort gibt es an der Umgehungsstraße einen großen Auffangparkplatz in der ul. Susdalskaja (ул. Суздальской). Von dort aus können die Touristen dann mit Kaliningrader Transport weiterfahren.

Uwe Niemeier

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Fussball-WM, Tourismus, Transport

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