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Europa ist gut. China ist besser.

Do, 13 Dez 2018 Wirtschaft & Finanzen


Europa ist gut. China ist besser.
Begleittext zur Videoinformation
Der hier veröffentlichte Text ist der gesprochene Begleittext zum Video und entspricht der Qualität eines Manuskripts. Am Ende des Textes finden Sie den eigentlichen Beitrag in Form einer Videoinformation. Nur der Manuskripttext enthält nicht alle angebotenen Informationen, denn im Videobeitrag gibt es zusätzliche eingeblendete Text-, Grafik- und Fotoinformationen.

 

Der russische Wirtschaftsminister Maxim Oreschkin informierte über eine gewisse Renaissance der Wirtschaftsbeziehungen zwischen Europa und Russland. Seit zwei Jahren bemerke man ein Anwachsen des Warenaustausches. Darüber informierte er während eines Treffens mit Vertretern der Assoziation des europäischen Unternehmertums.

Er kommentierte, dass russische Firmen eine Reihe von größeren Projekten in Europa realisieren. Konkret nannte er „Nord-Stream-2“, ein Atomkraftwerk in Ungarn, ein weiteres Atomkraftwerk in Finnland und sich erfolgreich entwickelnde Projekte im grenznahen Bereich zwischen Russland und der EU.

Er qualifizierte die Wirtschaftsbeziehungen zu Europa als eine der Antriebskräfte für Wirtschaftswachstum. Und natürlich bleibt die Europäische Union ein Schlüsselpartner für Russland.

Aber, so Oreschkin, es darf nicht unerwähnt bleiben, dass zwar der Warenaustausch mit Europa um 20 Prozent gestiegen ist, aber der Warenaustausch mit China ist um ein Vielfaches mehr gewachsen.

Wären nicht die Sanktionen gegen Russland auf Initiative der USA verhängt worden, könnte sich die Zusammenarbeit zwischen Russland und der Europäischen Union wesentlich besser entwickeln. Durch die Sanktionen haben nicht die Amerikaner viel verloren, sondern in erster Linie das europäische Unternehmertum.

 

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Europäische Union, Wirtschaft

   Kommentare ( 1 )

Радебергер Radeberger Veröffentlicht: 14. Dezember 2018 02:08:19

Und die Europäer, nein falsch, die EU-ler haben in ihrem Vasallentum zu den USA auch ganz brav das gemacht, was Uncle Sam befohlen hatte. Und Obama hat es ja eindeutig gesagt, wer nicht spuren wollte, dem wurde nachgeholfen. Er verglich das so mit etwas den Arm umdrehen. Aber die Angst der EU-Partner war so groß, daß sie sich gegen diese koloniale Unterdrückung nicht auflehnten. Es gab natürlich auch "Repräsentanten" verschiedener EU-Länder die sofort diesen Blödsinn, offensichtlich ohne die Folgen so richtig zu bedenken, oder auch in Kenntnis der Folgen, voll und ganz unterstützten. Man schaue nur nach Berlin, wie sich über die Russen das Maul zerfetzt wurde. Natürlich wußten die Nato-Leute, was für Absichten Obama mit der Krim verfolgte. Um so wütender waren sie dann, daß das nicht geklappt hatte.
Und dann kamen die Gegensanktionen der RF, die so manchen auch deutschen Mittelständler in die Pleite getrieben hat. Darüber wurde aber so gut wie nicht berichtet. Warum wohl?

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