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Europäische Union empfiehlt, keine russischen Staatsobligationen zu kaufen

Do, 17 Mär 2016 Wirtschaft & Finanzen


Europäische Union empfiehlt, keine russischen Staatsobligationen zu kaufen

Mit ihrer Empfehlung, keine russischen Staatsobligationen zu kaufen, schließt sich die Europäische Union den Handlungen der USA an, die ebenfalls die international agierenden Anleger gewarnt haben, in die mit hohem Risiko behafteten Geldgeschäfte mit Russland zu investieren.

Obwohl es keinerlei Sanktionen im Rahmen des Kaufs und Verkaufs von russischen Staatsanleihen gibt, gehen anscheinend die Staaten, die sich gegen Russland zu einer wirtschaftlichen Koalition zusammengeschlossen haben, nun dazu über Empfehlungen mit eindeutig warnenden Untertönen zu geben, um weitere Felder der Zusammenarbeit mit Russland auch ohne Sanktionen lahm zu legen.

In Brüssel hat man die Warnung/Empfehlung kommentiert, dass die für den Kauf von russischen Staatsanleihen verwendeten Mittel durch Russland möglicherweise nicht zweckgebunden für den eigentlich erklärten Investgegenstand genutzt werden.

Für Russland ist die Ausschreibung dieser Staatsobligationen der erste Versuch, nach dem Beitritt der Krim zum Bestand der Russischen Föderation, Finanzmittel auf dem internationalen Markt zu erhalten.

In der US-Regierung bestätigten Quellen, dass man mit Geschäftsleuten aus den USA, der EU und überall in der Welt Gespräche führt, mit dem Ziel, diese davon zu überzeugen, keine russischen Obligationen zu kaufen. Wer dies trotzdem tut, so die Argumentation der amerikanischen Seite, geht wirtschaftliche Risiken ein und auch Reputationsrisiken. Es wurde betont, dass diese Vorgehensweise der USA zu deren Strategie gehört, mit dem Ziel die Sanktionen auszudehnen und die diplomatischen Kontakte weiter einzuschränken.

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Europäische Union, Sanktionen

   Kommentare ( 2 )

Радебергер Radeberger Veröffentlicht: 17. März 2016 01:12:46

"Mit ihrer Empfehlung, keine russischen Staatsobligationen zu kaufen, schließt sich die Europäische Union den Handlungen der USA an,..."
Sollte man von der EU etwas anderes erwarten? Diese Mitgliedsländer waren, sind und werden sein - Vasallen. Das verpflichtet.
Vielleicht, aber auch nur vielleicht, wird sich das eine oder andere Land von der Hundeleine der Yankees befreien können. Dann braucht es verläßliche Partner, damit es die wütenden Sanktionen des ehemaligen Herrchens und der verbliebenen Kläffer überstehen kann.

Радебергер Radeberger Veröffentlicht: 18. März 2016 02:09:02

Hallo pazi,
ein wohl erzogener und dressierter Hund trägt seinem Herrchen zumindest seine eigene Leine, das Zeichen der Unterwerfung, hinterher und kämpft oft für ihn oft bis zur eigenen Vernichtung. Ob gerechtfertigt oder nicht. Auch Schläge des unerträglichen Herrchens erträgt der Hund meist ängstlich jaulend. Wie derzeit die EU die verordneten Sanktionen gegen Rußland. Nur selten beißt er zurück.
Eher beißt sich die Meute untereinander wegen des Ranges. Der Kampf um den Platz des Alfa-Tieres scheint gerade in Brüssel zu toben. Die B- und C-Tiere verweigern dem Alfa-Tier mehr und mehr den Gehorsam.
"Ich fühle mich im Westen mit vielem auch wohl - aber kein bisschen wohl fühle ich mich, wenn sich die USA und Europa ähnlich verhalten wie Kolonialmächte im Mittelalter."
Ihr Satz beinhaltet einen grundlegenden Widerspruch. Wann haben sich denn die USA (als solche) und Europa seit der Kolonialisierung der Welt mal - nicht - wie Kolonialmächte verhalten? Wie ist es da mit Ihrem Wohlgefühl bestellt?

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