Kaliningrad-Domizil

Informationsagentur
+7 (4012) 32-65-32

Umfrage

Umfrage 16. Februar 2019
  • Wieviel Steuern muss Kaliningrad-Domizil in Russland zahlen?

Alle Umfragen

Fischverarbeitung in Kaliningrad nimmt Fahrt auf

Sa, 19 Dez 2015 Wirtschaft & Finanzen


Fischverarbeitung in Kaliningrad nimmt Fahrt auf

Im kleinen Ort Wsmore im Südwesten des Kaliningrader Gebietes, macht der Bau eines neuen Komplexes für die Fischverarbeitung Fortschritte.

Der Bau begann schon vor einigen Monaten, im Juni 2015, auf dem Gelände der ehemaligen Kolchose „Für die Heimat“. Der neue Komplex wird sich mit der Annahme und Einfrostung von Fisch in einem Tiefkühllager beschäftigen. Gegenwärtig werden die Bau- und Montagearbeiten beendet. Im Januar soll der Produktionsbetrieb aufgenommen werden.

Der neue Komplex hat weittragende Pläne. Mit vollständiger Kapazität soll die gesamte Fischverarbeitung im Kaliningrader Gebiet auf völlig neue Füße gestellt werden – dies sowohl zur Lagerung wie auch zur Weiterverarbeitung. Dies wird dann auch wesentliche Auswirkungen auf die Firmen im Kaliningrader Gebiet haben, die Fischkonserven produzieren.

Nach Worten des Leiters des Komplexes wird mit Inbetriebnahme dieses Komplexes die Kette Schiff – Verarbeitung – Verbraucher wesentlich verkürzt, Verluste verringert und die Qualität der angebotenen Produkte erhöht. Das wichtigste aber ist, dass es zukünftig nicht mehr zu Angebotslücken in den Supermärkten kommen wird, da die Lagerhaltung nun geklärt ist.

Der Komplex hat eine Fläche von rund zwei Hektar und wird mit einem Investitionsaufwand von 300 Mio. Rubel erreichtet. Die Produktionsfläche hat einen Umfang von 3.000 Quadratmetern. Geschaffen werden 50 neue Arbeitsplätze. Täglich können bis zu 200 Tonnen Fisch verarbeitet werden. Das Lager selber hat eine Aufnahmekapazität von 2.000 Tonnen. Jährlich können somit bis zu 10.000 Tonnen Gefrierfisch und bis zu 4.000 Tonnen Frischfisch produziert werden.

Die bisher an der Küste arbeitenden Unternehmen werden auch weiterhin existieren und Fisch verarbeiten. Ein Teil dieser Einrichtungen entspricht aber leider schon absolut nicht mehr den Minimalanforderungen. Andere Einrichtungen sind in ihrem Umfang sehr klein.

Der Umfang der Produktion gestattet es, nicht nur den Bedarf des Kaliningrader Gebietes zu befriedigen, sondern auch Lieferungen in das russische Mutterland vorzunehmen. Es gibt auch Hoffnungen, Lieferungen nach Europa vornehmen zu können.

Unter Beachtung der gegenwärtigen Sanktionen und der Bestrebungen zu Importablösungen, wurde dieses Projekt durch die Gebietsregierung unterstützt. Die Investoren einen Kredit in Höhe von 211 Mio. Rubel auf sieben Jahre zu 15 Prozent. Durch den Kaliningrader Haushalt wird ein Teil dieser Zinsen subventioniert.

Reklame

Wirtschaft

   Kommentare ( 0 )

Um einen Kommentar zu schreiben müssen Sie sich registrieren oder autorisieren
Melden Sie sich an