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Für die europäische Gassicherheit gibt es eine Lösung

Di, 20 Mai 2014 Wirtschaft & Finanzen


Für die europäische Gassicherheit gibt es eine Lösung

Fremdes Geld ausgeben, mit leichter Hand – dafür sind die Politiker aller Länder bekannt. Und auch die Politiker der Europäischen Union machen da keine Ausnahme. Und so hat die Europäische Kommission für die Gewährleistung einer ununterbrochenen Versorgung der europäischen Länder mit Gas eine verblüffend einfache Lösung gefunden.

Für die Auffüllung der Gaslager in der Ukraine zeichnet bisher die Ukraine selber verantwortlich. Die Ukraine weigert sich aber für Gas zu bezahlen, welches sie bisher erhalten hat. Deshalb hat die Europäische Union den Ländern der EU vorgeschlagen, Gas direkt in Russland zu kaufen und auch selber direkt in die ukrainischen Gaslager einzulagern. Um die Vorbereitung auf den Winter zu gewährleisten, wird eine Menge von acht Milliarden Kubikmeter zu einem Preis von rund vier Milliarden USD benötigt. Die Ukraine hat hierfür kein Geld.

Die durch die Europäische Kommission angesprochenen Firmen baten daraufhin die Europäische Union um politische Garantien, dass nach dem Kauf und der Einlagerung des Gases nicht aus diesen Lagern „verschwindet“ und das die Eigentumsrechte an diesem Gas den europäischen Firmen garantiert werden.

Daraufhin erklärte Brüssel, dass man solche Garantien nicht geben kann. Experten gehen davon aus, dass die Firmen das Risiko des Gastransits selber tragen müssen. Die so genötigten Firmen zeigten daraufhin nicht gerade einen begeisterten Gesichtsausdruck.

Im Gespräch mit dem Energiekommissar der EU Günter Öttinger stellte sich sogar heraus, dass das noch in der Ukraine vorhandene Gas zur zu einem kleinen Teil der Firma „Naftogas“ gehört, der andere Teil gehört „Ostchem“, deren Besitzer Dmitri Firtasch ist. Auf die Frage von Günter Öttinger an den zuständigen ukrainischen Minister über die Verfügbarkeit des Gases im Fall der Fälle, erhielt dieser die Antwort: „Ach, irgendwie werden wir uns schon einig.“

Wie es scheint, beschäftigen sich hochqualifizierte und kompetente Politiker und Wirtschaftsspezialisten mit der Rettung der Ukraine, seiner Wirtschaft und den Millionen Menschen.

Uwe Niemeier unter Verwendung von Quelle: http://ria.ru/economy/20140516/1007981547.html#ixzz31qhUyoqS

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Energiesicherheit, Europäische Union, Gasprom, Ukraine

   Kommentare ( 1 )

Otto Russfreund Paul Veröffentlicht: 20. Mai 2014 12:22:26

Die Übernahme der Rohstoffe und Rohstoffverteilung liegt doch schon lange in den Schubladen der VSA und EU. Doch vorher muß noch rasch das sogenannte Assoziierungsabkommen besiegelt werden, um freie Hand zu bekommen. Die Schlüsselpositionen werden schon bistro bistro vergeben.....:
"Sohn von US-Vize Biden steigt bei der größten ukrainischen Gasversorgers Burisma Holding ein" - Hurra
...
http://german.ruvr.ru/news/2014_05_16/Politik-Sohn-von-US-Vize-Biden-steigt-in-ukrainisches-Gasgeschaft-ein-2397/

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