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FSB durchsuchte Hauptoffice der Projektierungsfirma „Mostowik“

Di, 22 Apr 2014 Wirtschaft & Finanzen


FSB durchsuchte Hauptoffice der Projektierungsfirma „Mostowik“

Die Zeitung „Kommersant“ berichtet, dass der russische Sicherheitsdienst FSB die Räumlichkeiten des Hauptoffice der Projektierungsfirma „Mostowik“ durchsucht und Unterlagen beschlagnahmt hat. Die Firma ist verantwortlich für die Projektierung des Kaliningrader Stadions zur Fußball-Weltmeisterschaft 2018.

Angehörige der FSB-Verwaltung in Omsk haben das Zentraloffice der Firma „Mostowik“ durchsucht und Dokumente beschlagnahmt. Der Anlass für diese Aktion ist die Vorbereitung eines Ermittlungsverfahrens gegen diese Firma.

Wie alle Seiten bestätigen, verlief die Durchsuchung der Räume streng auf der Grundlage der russischen Gesetzgebung und ohne Hast und Emotionen. Alles verlief korrekt – so der Rechtsanwalt der Firma.

Die Durchsuchung der Räumlichkeiten wegen des Verdachts auf Diebstahl, dauerten einen ganzen Tag. Vier Mitarbeiter des FSB führten die Durchsuchung durch.  Beschlagnahmt wurden Dokumente zu Objekten, die die Firma ausschließlich im Gebiet Omsk betreut.

Ungeachtet der Durchsuchung und Beschlagnahme von Dokumenten setzt die Firma ihre Arbeit im Rahmen des Möglichen fort.

In der Mitteilung wird daran erinnert, dass im Dezember 2012 die Firma „Mostowik“ die Ausschreibung zur Projektierung des Stadionbaus in Kaliningrad gewonnen hat. Das Projekt kostet 850 Mio. Rubel (17 Mio. Euro). Der Abschluss der Arbeiten war für Juni 2014 vorgesehen. Im Dezember 2013 wurde bekannt, dass auch die Projektierung der östlichen Hochbrücke in Kaliningrad von der Firma übernommen wurde. Die Firma konnte die Ausschreibung gewinnen, weil sie die Ausschreibungssumme radikal unterboten hatte – von 106 Mio. Rubel (2,1 Mio. Euro) auf 45 Mio. Rubel (0,9 Mio. Euro).  

Zu früheren Zeitpunkten hat die Firma wesentlich an den Bauarbeiten in Sotchi teilgenommen wie auch in Wladiwostok in Vorbereitung des Sammit 2012.

Im April 2014 wurde bekannt, dass die Firma „Mostowik“ beim Vertragsgericht in Omsk den Antrag auf „Bankrotterklärung“ eingereicht hat. Gegenüber Gläubigern steht eine Summe von insgesamt 35 Mrd. Rubel (700 Mio. Euro) offen.

Quelle: http://www.newkaliningrad.ru/news/incidents/3562484-smi-fsb-provela-obysk-v-golovnom-ofise-proektirovshchika-kaliningradskogo-stadiona.html

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Bauwesen, FSB, Wirtschaft

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