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Gastransit durch die Ukraine läuft spätestens 2019 aus

Mo, 02 Feb 2015 Wirtschaft & Finanzen


Gastransit durch die Ukraine läuft spätestens 2019 aus

Die Entscheidung, zukünftig Gas nach Europa unter Umgehung der Ukraine zu liefern, ist gefallen. Das Problem ist, dass die Infrastruktur der Europäischen Union nicht auf diese neuen Bedingungen eingestellt ist.

Über die neuen Lieferbedingungen informierte der Vorsitzende des Direktorats von „Gasprom“ Viktor Subkow.

Subkow kommentierte auch die Lage rund um die Gasleitung „OPAL“. Hierbei handelt es sich um eine Überlandleitung, als Fortsetzung der „Nord-Stream“-Leitung. Während „Gasprom“ darauf besteht, zu 100 Prozent Zugriff auf diese Leitung zu haben, verzögert die Europäische Union hierzu eine Entscheidung. Bei „Gasprom“ kommentiert man diese Hinhaltetaktik der Europäischen Union als „nicht partnerschaftlich“ und als Diskriminierung des Investors aus politischen Gründen.

Der Gastransit durch die Ukraine ist im Jahre 2014 um 30 Prozent rückläufig gewesen.

Die neue Gasleitung über die Türkei wird zukünftig, nach den Worten des Chefs von „Gasprom“ Miller, die einzige Möglichkeit für Europa sein, Gas aus Russland zu erhalten. Die Partner in Europa wissen dies und die Aufgabe besteht nun darin, dass die europäischen Länder beginnend ab der türkischen Grenze eine Infrastruktur bauen, um das Gas zum Endverbraucher zu leiten.

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