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Gouverneur will drei „Opfer“ aussuchen

Mi, 30 Jul 2014 Wirtschaft & Finanzen


Gouverneur will drei „Opfer“ aussuchen

Der Kaliningrader Gouverneur Nikolai Zukanov will drei potentielle Opfer aus jedem Bereich der Kaliningrader Wirtschaft auswählen um sich mit diesen systematisch auseinanderzusetzen. In erster Linie geht es ihm um Steueroptimierungen durch diese Firmen.

Er forderte, dass die Kommunen die Firmen in ihrem Einflussbereich filtern, welche ein Gehalt zahlen, das unterhalb des Existenzminimums liegt. Seiner Meinung nach ist dies ein Steuerverbrechen.

Der Gouverneur hat zu dieser Frage eine koordinierende Besprechung mit den Rechtspflegeorganen durchgeführt. Alle haben dem Gouverneur mitgeteilt, dass sie eigentlich machtlos sind. Der Gouverneur konnte sich damit nicht einverstanden erklären. Deshalb hat er sich an die Staatsanwaltschaft, die Verwaltung Inneres und den Steuerdienst gewandt und vorgeschlagen, aus jedem Wirtschaftszweig drei Firmen auszuwählen und diese genau zu untersuchen um festzustellen, wie das System der Steueroptimierung organisiert wird.

Der Gouverneur zog einen interessanten (verständlichen) Vergleich. Jemand, der einen Sack Kartoffeln klaut, wird zu vier Jahren Haft verurteilt, aber andere, die Millionen nicht zahlen, also eigentlich auch die Leute und den Staat beklauen laufen frei herum und fahren in teuren Autos, freuen sich des Lebens und erhalten außerdem noch Subventionen aus staatlichen Mitteln.

Der Gouverneur beschuldigte namentlich die Holding von A. Dolgow, eins der größten landwirtschaftlichen Unternehmen im Kaliningrader Gebiet. Dieses Unternehmen zahlt seinen Mitarbeitern nach offiziell vorliegenden Angaben im Monat ein Gehalt von 2.000 Rubel (42 Euro).

Quelle: http://rugrad.eu/news/697428/

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