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Hochtechnologie für Kontrolle der Kaliningrader Straßenfeger

Sa, 23 Jan 2016 Wirtschaft & Finanzen


Hochtechnologie für Kontrolle der Kaliningrader Straßenfeger

Die Stadt hat mit dem stadteigenen Reinigungsunternehmen „Schistota“ einen Vertrag im Umfang von 430 Mio. Rubel abgeschlossen. Um aber die Normative für die Stadtsauberkeit einzuhalten wären bis zu 1,3 Mrd. Rubel nötig. Somit sind die Säuberungsarbeiten finanziell nur zu 30 Prozent abgesichert. Daraus ergibt sich auch, dass ein Straßenfeger im Monat nur ein Gehalt von maximal 9.500 Rubel bekommt. Damit ist klar, warum die Straßenfeger so arbeiten, wie sie eben arbeiten.

Natürlich wollen wir – so der Leiter des Stadtkomitees – das alle Straßenfeger so arbeiten wie Pawel Kortschagin, aber in diesem Fall ist es wohl besser, technische Mittel zur Kontrolle der Straßenfeger einzusetzen.

 

Deshalb werden wir GPS-Navigationsgeräte einsetzen. Um unsere 500 Straßenfeger mit diesen Geräten auszustatten ist ein Finanzaufwand von 2,5 Mio. Rubel nötig. Dann können wir kontrollieren, ob der Straßenfeger auf der Straße arbeitet oder auch nicht, ob er fegt, oder auch nicht – so Melnikow.

Anlass für diesen Auftritt war, dass ein Großteil der Straßenfeger nach dem ersten Schneefall in Kaliningrad einfach zu Hause geblieben sind und keine Straßenreinigung durchgeführt hatten. Die Stadt hatte angekündigt, diese „Pflichtvergessenen“ zu bestrafen. Maximal mögliche Bestrafung ist aber die Kürzung des Gehaltes um 15 Prozent, denn eine Kürzung unter den Mindestlohn ist in Russland verboten.

Der Kaliningrader Bürgermeister hatte angeordnet, die Gehälter aller Straßenfeger zusammen zu rechnen und zu prüfen, ob man dafür nicht Kleinsttechnik kaufen könne, die die Straßenfeger zumindest teilweise ersetzt.

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Stadtverwaltung

   Kommentare ( 1 )

Hauke Veröffentlicht: 23. Januar 2016 01:12:43

Ich denke Herr Melnikow solle sich mal über die Personalführung der alten Kapitalisten wie
Borsig, Siemens, Krupp oder noch weiter zurück der Fugger informieren.
Jeder der dort beschäftigt war was stolz darauf. Ich weiss das gilt heute in Deutschland auch nicht mehr. Ich würde mir, auch in Russland nicht für ca. 120 € auch den Ar… aufreißen.

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