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Investor in neuen Grenzübergang kapituliert

Di, 31 Dez 2013 Wirtschaft & Finanzen


Investor in neuen Grenzübergang kapituliert

Es gibt weitere Nachwehen im Zusammenhang mit dem Lizenzentzug für die „Investbank“. Der Investor für den neuen Grenzübergang in Rybatschi auf Kurskaja Kosa erklärte, dass er nicht mehr in der Lage ist, dieses Projekt umzusetzen.

Die Moskauer Firma „Maggis Trad“, welche als Investor für den neuen Grenzübergang in Rybatschi auf Kurskaja Kosa auftritt, ist eng mit den Interessen der Kaliningrader „Investbank“ verknüpft. Sie erklärte nun, dass sie im Zusammenhang mit dem Lizenzentzug für die Investbank am 13. Dezember nicht mehr in der Lage ist, den Bau dieses Überganges weiterhin zu finanzieren. Selbst Gelder, um das bisher bereits Gebaute zu konservieren, sind nicht vorhanden. Vertreter der Verwaltung für die Staatsgrenze erklärten, dass auch die staatliche Verwaltung keine Möglichkeiten für die Fortsetzung des Baus hat, da dies die geltende russische Gesetzgebung verbietet. Der staatlichen Verwaltung ist es verboten von einem Privatbesitzer Grundstücke zu kaufen. Der Grundstücksbesitzer kann aber der Grenzverwaltung das Grundstück schenken. Allerdings brachte der Vertreter der Verwaltung auch zum Ausdruck, dass er überzeugt ist, dass die Kaliningrader Regierung einen neuen Sponsor finden wird – mit anderen Worten: die Grenzverwaltung ist auch an keinerlei Geschenken interessiert.

Der Übergang ist bereits im Juni 2013 eröffnet wurden und stellt die Verbindung zum litauischen Nida sicher. Es wurde der Kai instandgesetzt, das System der Wasserversorgung, die Kanalisation und die Stromversorgung. Insgesamt gab es 27 Grenzpassagen. Bis zum Jahre 2017 wollte die „Investbank“ einen ganzen Komplex für den Grenzübergang errichten, einschließlich eines Passagierhafens, eines Hotels, eines Erholungszentrums. Auch war der Bau eines Yacht-Clubs für 100 Plätze geplant. Insgesamt sollten 1,4 Mrd. Rubel (31,1 Mio. Euro) investiert werden.

Quelle: http://rugrad.eu/news/645677/

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