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Kaliningrad-Blockade zwischen Frühstück und Gänsebraten

So, 30 Sep 2018 Wirtschaft & Finanzen


Kaliningrad-Blockade zwischen Frühstück und Gänsebraten

 

Begleittext zur Videoinformation

Der hier veröffentlichte Text ist der gesprochene Begleittext zum Video und entspricht der Qualität eines Manuskripts. Am Ende des Textes finden Sie den eigentlichen Beitrag in Form einer Videoinformation.

 

Liest man russische Medien, die wiederum amerikanische Medien und Offizielle zitieren, kommt man zu beängstigenden Erkenntnissen.

Die von Polen und Litauen in mehr oder weniger häufig wiederkehrenden Abständen angedrohten Blockaden verschiedenster Art für das Kaliningrader Gebiet, von denen viele, wenn man sie erwähnt, nur ein müdes und ungläubiges Lächeln übrig haben, scheint eine Angelegenheit zwischen „Frühstück und Gänsebraten“ zu sein, denn was ist das kleine Kaliningrader Gebiet schon, im Vergleich zum russischen Mutterland?

So hat der Innenminister der USA Ryon Sinke (?) erklärt, dass die US-Seestreitkräfte im Bedarfsfall in der Lage sind, eine vollständige Blockade Russlands zu organisieren und durchzusetzen.

Diese Blockade will der Minister durchsetzen, wenn Russland versuchen sollte, die energiepolitische Situation im Nahen Osten unter seine Kontrolle zu bekommen.

Zitiert wird „Washington Examiner“, die die Worte des Ministers der Öffentlichkeit kundgetan hat.

Der Minister vermutet, dass sich Russland im Nahen Osten deshalb so engagiert, um die Energiesituation dort genauso unter Kontrolle zu bekommen, wie dies bereits in Osteuropa geschehen ist.

In der Medieninformation wird weiter daran erinnert, dass im Juli der Republikanische Senator John Barriso gefordert hat, gegen Russland ein Röhrenembargo zu verhängen, um zu verhindern, dass „Nordstream-2“ gebaut werden kann.

Gegenwärtig wird diskutiert, diese Sanktionen im November in Kraft treten zu lassen und diejenigen Firmen zu bestrafen, die in irgendeiner Form beim Bau von „Nordstream-2“ beteiligt sind. Darüber informierte der deutsche Regierungskoordinator Peter Baier in einem Interview mit Bloomberg.

Zu Wort gemeldet hat sich auch der ehemalige US-Botschafter in Russland Mikel McFaul, der durch Russland ein Einreiseverbot erhalten hat. Er forderte dazu auf, eine Gesetzgebung zu schaffen, die die automatische Verlängerung aller Sanktionen gegen Russland vorsieht. Wenn dies der Präsident nicht tut, so sollte dies der Kongress tun.

Russland hat in der vergangenen Woche beschlossen, eine spezielle Struktur im Rahmen des Finanzministeriums zu schaffen, welche sich mit dem Thema „Sanktionen“ beschäftigt und welche Vorschläge zur Gegenwirkung zu erarbeiten hat.

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Sanktionen, USA

   Kommentare ( 1 )

Радебергер Radeberger Veröffentlicht: 1. Oktober 2018 00:03:58

Die Aktivitäten und Vorstellungen der US-Politiker und solcher, die sich die sich dafür halten, werden immer absurder. Irgendwie scheint es diesen Herrschaften schwer zu fallen, sich von dem Gedanken zu befreien, daß sie angeblich die Herrscher dieser Welt seien und alle möglichen Länder dieser Erde nach Gutdünken zu bedrohen und zu bestrafen dürfen, mit Krieg zu überziehen, so wie es ihnen gerade gefällt.
Ich weiß, daß es ganz schlimm ist, aber ich vermute mal, diese sich selbst auserwählte Nation mit dem eingebildeten uneingeschränkten Recht zur Beherrschung dieser Welt kommen erst zur Besinnung, wenn es mal so richtig auf ihrem nördlichen Halbkontinent so richtig geknallt hat und dieser bunte Verein dieser Bewohner am eigenen Leib das erfahren, was sie jahrzehntelang anderen Völkern angetan haben.

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