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Kaliningrad ist so gut wie Deutschland

Mi, 18 Jul 2018 Wirtschaft & Finanzen


Kaliningrad ist so gut wie Deutschland

Wie gelesen, so übersetzt – möchte ich diesen Beitrag einleitend kommentieren. Es geht um das Kaliningrader Stromnetz. Der Generaldirektor von „JantarEnergo“ meint, dass man sich jetzt schon auf dem Niveau von Westdeutschland befinde.

Die Kaliningrader Energiewirtschaft hat bereits vom Stand der Entwicklung her gesehen, Litauen und Polen überholt – meint Igor Makowski, Generaldirektor des Kaliningrader Strommonopolisten „JantarEnergo“. Er gab diese Erklärung während einer Pressekonferenz ab.

Er informierte, dass man überall hingefahren ist und festgestellt hat, dass man besser ist als Litauen und Polen und sich heute durchaus mit dem Niveau Österreichs oder Westdeutschlands vergleichen kann. Und bis spätestens 2021 wird das Gebiet über die modernsten Technologien verfügen.

Gleichzeitig informierte er, dass 70 Prozent der in seinem Unternehmen genutzten Fahrzeugtechnik bereits den maximalen Nutzungszeitraum überschritten hat. Die Fahrzeugtechnik stammt aus den 70er Jahren des vorigen Jahrhunderts. Man hoffe, dass das russische Energieministerium die Anforderung von „JantarEnergo“ nach 100 Spezialfahrzeugen und fünf Reservestationen für die Stromerzeugung bestätigt.

Anmerkung UN: Es entzieht sich meiner Kenntnis, welche Parameter der Herr Generaldirektor mit den westlichen Ländern verglichen hat. Und für den Iwan-Normalverbraucher ist das auch völlig unwichtig. Iwan Iwanowitsch oder auch Uwe Erichowitsch interessieren sich nur, ob die Stromversorgung in der eigenen Wohnung oder dem Office stabil ist. Und das ist sie nicht. In unserem Office ist die Technik mit einer zusätzlichen „Unterbrechungsfreien Stromversorgung“ abgesichert. Das ständige Klackern der Anlage zeigt die Stromschwankungen an. Zwar sind die Stromausfälle schon seltener geworden, aber durchschnittlich einmal monatlich erfolgen Stromabschaltungen durch Havarien. So gab es erst gestern in Kaliningrad wieder einen größeren Stromausfall, von dem rund 18.500 Menschen betroffen waren.

Uwe Niemeier

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Energiesicherheit, Energiewirtschaft

   Kommentare ( 2 )

boromeus Veröffentlicht: 18. Juli 2018 17:59:22

Eine starke Behauptung ist immer besser als ein schlechter Beweis.Wenn Sie schon in KGD mit Stromschwankungen im Netz zu kämpfen haben,und mit Spannungskonstanter,oder USV Anlagen
arbeiten müssen,um überhaupt elektronische Geräte einigermaßen sauber betreiben zu können,was denkt sich Hr.Generaldirektor ,wie es dann erst auf"m Dorf aussieht?Bei Iwan Normalno gibt es nämlich nur verwertbaren "Lichtstrom",220-240 Volt,wenn er sehr nahe am Transformator wohnt.Wer weiter weg wohnt,hat Pech!Der braucht ebenfalls o.g.Geräte,um aus vielleicht 211 V eine verwertbare Sinusspannung von 240 V zu zaubern,sonst ist nix mit elektronischen Waschmaschinensteuerungen,o.ä.Einen Hauptschalter am Holzmast draussen,für jeden Verbraucher,frei zugängig,der sich bei "Meinungsverschiedenheiten "ganz leicht ausschalten lässt,um beim Nachbar mal (hihi)für Dunkelheit zu sorgen,kennt das Westniveau nicht.3Phasen Drehstrom?Für Iwan-Normalno ein Fremdwort.Für Hr.Generaldirektor Fortschritt auf westlichem Niveau...

Hauke Veröffentlicht: 19. Juli 2018 13:02:44

Na, nun seien Sie mal nicht so pessimistisch,
auch in Deutschland gibt es Stromabschalungen wegen Havarien und Störungen.

Uwe Erich Niemeier Veröffentlicht: 19. Juli 2018 14:42:45

... wenn wir mal vom Hamburger Airport absehen, kann sich meine Mutter an keinen Stromausfall in den letzten 20 Jahren erinnern.

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