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Kaliningrad lagert „Schädliches“ aus

Fr, 11 Okt 2013 Wirtschaft & Finanzen


Kaliningrad lagert „Schädliches“ aus

Die Kaliningrader Verantwortlichen planen alle gesundheitsschädlichen Produktionsstätten aus dem Stadtgebiet zu entfernen. Diese Forderung steht im Projekt für die Strategische sozialökonomische Planung für Kaliningrad bis zum Jahre 2035.

Die Kommission für die strategische Entwicklung, die Gewinnung von Investitionen und Energieeffizienz des Stadtrates Kaliningrad hat die letzten Feinheiten für das Strategieprojekt für die Sozial-ökonomische Entwicklung Kaliningrads bis zum Jahre 2035 erarbeitet. Einer der „Feinheiten“ war die Forderung, sämtliche gesundheitsschädlichen Einrichtungen und Produktionsstätten aus dem Stadtgebiet zu entfernen.

Diese Forderung geht auch zurück auf föderale Festlegungen, denn Städte die den Anspruch auf die Bezeichnung „Komfortable Wohnverhältnisse“ erheben, sind verpflichtet dafür Sorge zu tragen, dass die Stadt ökologisch sauber ist.

Die Verantwortlichen für die Erarbeitung des Strategieprogrammes gaben zu verstehen, dass diese Aufgabe nicht von heute auf morgen gelöst werden kann. Vieles hängt auch von der Investitionsbereitschaft der Besitzer der Produktionsstätten ab. Aber die notwendigen Entscheidungshilfen sind hierfür schon erarbeitet und beginnen auch schon zu greifen.

Der Stadtrat informierte, dass regelmäßig ökologische Kontrollen und Messungen vorgenommen werden und sich in der Atmosphäre praktisch keine Schadstoffe mehr befinden. Einer der Stadträte erinnerte daran, welcher Gestank noch vor wenigen Jahren über dem Fluss Pregel hing – eben weil dorthin alle möglichen Abfälle geleitet worden. Heute ist dieses Problem gelöst und der Fluss beginnt sich zu erholen. Auf alle Fälle können die darin schwimmenden Fische schon wieder gegessen werden – so der Abgeordnete.

Kaliningrad selbst hat innerhalb der russischen Städte im Ökologierating den 30. Platz inne. Im September veröffentlichte das zuständige föderale Ministerium eine im Jahre 2012 durchgeführte Untersuchung unter 85 russischen Städten. Hier belegte Kaliningrad einen durchaus positiv zu beachtenden 30. Platz.

Quelle: http://kaliningrad.ru/news/item/30694-gorodskie-vlasti-namereny-vyvesti-vse-vrednye-proizvodstva-iz-centra-kaliningrada

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   Kommentare ( 1 )

Jenenser Veröffentlicht: 11. Oktober 2013 09:44:26

In diesem Zusammenhang stelle ich mir die Frage, welche gesundheitsschädigende Produktionsstätten befinden sich aktuell im Stadtgebiet. Vielleicht kannst Du einige, auch den Kaliningrader Bürgern, bekannte Beispiele nennen. Und die zweite Frage: Im Originalartikel in russischer Sprache ist die Rede vom Zentrum Kaliningrads. Du schreibst vom Stadtgebiet. Wo werden konkret die Grenzen gezogen?
Gruß Jan

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