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Kaliningrad trainiert die Energieblockade durch Nachbarn

Mo, 27 Mai 2019 Wirtschaft & Finanzen


Kaliningrad trainiert die Energieblockade durch Nachbarn
Begleittext zur Videoinformation
Der hier veröffentlichte Text ist der gesprochene Begleittext zum Video und entspricht der Qualität eines Manuskripts. Am Ende des Textes finden Sie den eigentlichen Beitrag in Form einer Videoinformation. Nur der Manuskripttext enthält nicht alle angebotenen Informationen, denn im Videobeitrag gibt es zusätzliche eingeblendete Text-, Grafik- und Fotoinformationen.

 

 

Im Zeitraum vom 22. bis 25. Mai gab es keinerlei Stromdurchleitungen über das litauische in das Kaliningrader Gebiet. Damit trainiert das Kaliningrader Gebiet die Abschaltung und Blockierung der Stromzuleitung durch die baltischen Nachbarländer.

Der ständigen latenten Blockadedrohungen überdrüssig, hat sich Kaliningrad entschlossen, ein autonomes Energiesystem zu schaffen, welches es der Region gestattet, auf Stromlieferungen zu verzichten, die über Drittstaaten zugeleitet werden.

Bisher erfolgte ein Stromaustausch über einen Stromverbund zwischen Russland, Weißrussland und den baltischen Staaten. Aus diesem Stromverbund wollen die baltischen Staaten in Kürze ausscheiden. Damit würde sich das Kaliningrader Gebiet in isolierter Lage befinden. Dem wurde vorgebeugt, in dem in den letzten Jahren seit 2014 im beschleunigten Tempo neue Stromerzeugerstationen errichtet worden sind.

Ob dieses System funktioniert und bereits einsatzbereit ist, wurde nun im Verlaufe von drei Tagen getestet, d.h. die bisherige Stromverbindung wurde abgeschaltet und das neue Netz zugeschaltet. Da keinerlei Meldungen über einen Black-Out erfolgt sind, scheint das neue autonome Stromversorgungssystem Kaliningrads zu funktionieren.

Der negative Nebeneffekt für Litauen besteht darin, dass auch Litauen während der Testphase keinen Strom aus Russland erhalten hat. Da es aber auch in Litauen zu keinerlei Stromengpässen gekommen ist, scheinen beide Länder diese Testphase gut miteinander abgestimmt zu haben.

Litauen selber ist von russischem Strom zu 37 Prozent abhängig. Nach dem Ausscheiden aus dem Stromverbund, wird das Land über andere westliche Länder versorgt. Russland hat bereits betont, dass man auch weiterhin bereit sei, Litauen mit Strom zu versorgen, allerdings zu vollwertigen und marktüblichen Preisen.

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